Tatort in der ARD: „Murot und das Murmeltier“ macht Zuschauer fertig

Tatort in der ARD: „Murot und das Murmeltier“ - Ulrich Tukur stirbt jeden Tag.
Tatort in der ARD: „Murot und das Murmeltier“ - Ulrich Tukur stirbt jeden Tag.
Foto: dpa
  • Im Hessen-Tatort verzweifelt Ulrich Tukur in der Endlosschleife
  • „Murot und das Murmeltier“ gewann bereits den Filmkunstpreis

In den neuen Hessen-Tatort in der ARD startet LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) zunächst echt ziemlich lässig.

Gerade erst ist Murot nämlich aus einem Alptraum erwacht. Jetzt muss er zu einem Banküberfall mit Geiselnahme. Noch von unterwegs weist er seine Assistentin an, einen Fluchtwagen zu besorgen. „Geiselnehmer - kennst du einen, kennst du sie alle“, erklärt er den Kollegen von SEK und Schupo.

In der 14. Filmminute liegt Tukur alias Murot tot vor der Bank. Im Kopf: eine Kugel.

Tatort zu Ende?

Tatort in der ARD: „Murot und das Murmeltier“ ist eine Endlosschleife

Natürlich nicht. So wenig, wie jemals in einem Tatort in der 14. Minute der Mörder festgestanden hätte. Der Tod des Ermittlers ist der Anfang einer Endlosschleife.

------------------------------------

• Mehr Themen:

NRW: Festival wegen „besorgter Eltern und Sicherheitsbedenken“ komplett abgesagt

99-Jährige geht zur Polizei und bittet um Hilfe: Sie steckt in einer verrückten Notsituation

• Top-News des Tages:

Tom Kaulitz wütend: „Habe ich vielleicht von dem mal die Tochter gevögelt?“

Abzocke bei „Bares für Rares“ im ZDF? Markus Lanz erhebt bösen Vorwurf gegen Trödelshow

-------------------------------------

Der neue Tatort in der ARD am Sonntag (17. Februar, 20.15 Uhr) erinnert stark an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray aus dem Jahr 1993.

Bloß, dass der TV-Krimi im Ersten keine romantische Liebeskomödie ist, sondern Tukur versuchen muss, aus der Endlosschleife zu entfliehen, um nicht jeden Abend aufs Neue sterben zu müssen. Sehr unromantisch, das Ganze.

Aber: Um den Kreislauf zu durchbrechen, muss Murot nicht nur das eigene Leben retten.

+++ „Tatort“ in der ARD: Essener Schauspielerin Florence Kasumba über ihren Hintern: „Ich dachte, mit mir würde etwas nicht stimmen“ +++

Tatort „Murot und das Murmeltier“ gewann Filmkunstpreis

Auf dem 14. Festival des deutschen Films Ludwigshafen gab es für „Murot und das Murmeltier“ im vergangenen Jahr bereits den Filmkunstpreis.

Dietrich Brüggemann führte bei dem Tatort Regie und ist für Drehbuch und Musik verantwortlich.

+++ Gewaltige Veränderung: So sieht Uschi aus „Manta, Manta“ nicht mehr aus +++

Murmeltier-Tatort mit Endlosschleife: Lob und Hass bei Twitter

„Murot und das Murmeltier“ ist eines ganz sicher nicht: ein typischer Tatort.

Das finden auch die Zuschauer, die bei Twitter wahlweise ihren Hass oder ihre Liebe abladen:

  • Phörmchen: Hans-Georg Maaßen. Auf Ketamin. Nur als Film.
  • GEGENPAPST: mega gut......ned mehr zu toppen
  • TelefonZeL_N: Der Tatort macht mich fertig. Albträume garantiert.
  • Alexander Blum: Liebe ARD, können wir nicht einfach in die 90er Jahre zurück, als ein Tatort einfach ein guter Kriminalfilm war - und kein Theaterstück oder Actionfilm, und schon gar keine Komödie? Bitte. Danke.
  • Schaf: Sehr geehrte Damen und Herren, heute mit dem lustigen Trinkspiel: Immer einen Kurzen kippen, wenn Murot stirbt.
  • twittstorm: Ich würde einfach kündigen und nach Mexiko durchbrennen. Sollen die ihre Zeitschleifenscheiße doch alleine machen.

Und auch das Satiremagazin „Extra3“ schaltet sich ein – mit einer logisch klingenden Erklärung:

  • Der Tatort wird heute übrigens so lange wiederholt, bis er ALLEN hier bei Twitter gefällt.

(lin/ mit dpa)

 
 

EURE FAVORITEN