Schreckliche Tierquälerei: Mann stopft seine Hunde mit Kuchen voll – mit üblen Folgen

Einer der völlig überfütterten Staffordshire Terrier, Brucie.
Einer der völlig überfütterten Staffordshire Terrier, Brucie.
Foto: RSPCA/BNPS

Liebe geht durch den Magen, sagt man – aber das hat Grenzen. Zwei Staffordshire-Terrier in Dorset, England, ist zu viel dieser Liebe nicht gut bekommen. Sie sahen aus wie Fässer und waren doppelt so schwer wie gesund für sie gewesen wäre: Einer der Hunde wog unglaubliche 41 Kilogramm.

Ihr Herrchen Martin Harrison (58) musste nun vor Gericht einen Preis dafür zahlen, dass er seine Staffordshire Bullterrier derart verfetten ließ. Zwei Jahre lang darf er keine Hunde mehr halten. Die Staffordshires wurden ihm weggenommen und direkt auf eine strenge Diät gesetzt.

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Staffordshire Bullterrier stark übergewichtig: Mutter fütterte Käse und Reispudding

Harrison machte vor Gericht seine demente Mutter für den Zustand der Staffordshire Bullterrier verantwortlich. Sie habe die Tiere drei Jahre lang mit Reispudding und Käse gefüttert. Er selbst habe den Tieren aber auch Kuchen und Leckerlis gegeben.

Außerdem seien Harrison selbst staatliche Leistungen gestrichen worden, sodass er sich einen Tierarztbesuch nicht habe leisten können. Einer der Hunde litt zusätzlich an einer Ohrinfektion.

Staffordshires haben nach Diät abgenommen

Seit März 2018 leben die Staffordshires in Obhut von Tierschützern und haben auf vitale 25 Kilogramm abgenommen. Vorher-nachher-Fotos im britischen Nachrichtenportal „Daily Mail“ zeigen das Leid und dann die gute Entwicklung der Tiere. Auch das entzündete Ohr ist geheilt.

So sehr Martin Harrison seine beiden Staffordshires auch vermisst und kürzlich sagte, er wolle die Bullterrier zurückhaben - das Gericht verweigerte ihm die Erfüllung dieses Wunsches.

 
 

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