Serienkiller gesteht weitere 56 Morde – sein Beruf lässt einem das Blut in den Adern gefrieren

Serienkiller Mikhail Popkov war bereits wegen 22 Morden verurteilt. (Archivbild)
Serienkiller Mikhail Popkov war bereits wegen 22 Morden verurteilt. (Archivbild)
Foto: imago
  • Mikhail Popkov wurde wegen 22-fachen Mordes verurteilt
  • Nun gestand der Serienkiller weitere 56 Taten
  • Seine Taten begründet er auf abscheuliche Art und Weise

Seine Taten sind an Grausamkeit kaum zu überbieten und seine Kaltblütigkeit erschreckend. Mikhail Popkov (54) hat spät in der Nacht zugeschlagen. Dutzende Frauen hat er in seiner russischen Heimatstadt Angarsk in sein Auto gezogen, verschleppt, vergewaltigt und auf brutalste Art ermordet. Mal schlug er mit einer Axt auf seine Opfer ein, mal mit der Schaufel.

Vor drei Jahren verurteilte ein Gericht den Serienkiller zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen 22 Morden, die er zwischen 1992 und 2010 begangen hatte. Jetzt wurde der 54-Jährige wegen weiterer 56 Morde vor einem Gericht in Sibirien verurteilt. Das berichtet die britische Zeitung „The Guardian“. Reue? Fehlanzeige.

Russischer Serienkiller Mikhail Popkov sieht sich als „Säuberer“

Der Serienkiller bezeichnete sich vor Gericht als „Säuberer“ und gab an, die Frauen für ihr unmoralisches Verhalten bestraft zu haben.

„Sie haben ihre Ehemänner und Kinder zuhause zurückgelassen und gingen aus, um zu trinken als gäbe es kein Morgen mehr“, sagte Mikhail Popkov vor Jahren in einem Interview mit einer russischen Zeitung und weiter: „Natürlich ist niemand ohne Sünde. Aber man darf nicht seine Liebsten verletzten“, gab der Serienkiller an.

Vor Gericht wurde ihm ein krankhafter und nicht unterdrückbarer Trieb zu Töten attestiert. Warum seine Taten so lange unentdeckt blieben? Das dürfte mit seiner Berufswahl zu gehabt haben.

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Mikhail Popkov war Polizist

Der krankhafte Triebtäter war Polizeibeamter. Nachdem er die Leichen der Frauen am Wegesrand oder im Wald vergraben hatte, kehrte er teilweise selbst als zuständiger Polizist zum Tatort zurück.

Niemand ahnte etwas davon, dass ausgerechnet ein Staatsdiener hinter den grausamen Taten stecken könnte. Nach seiner Verurteilung hat er seinen Polizeirang verloren, auch seine staatlichen Pension von rund 315 Euro im Monat gestrichen. Über den Verlust seines Pensionsanspruches soll Mikhail Popkov sich enttäuscht gezeigt haben.

 
 

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