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Nie wieder Kater: Mit diesem Trick wird dein Wein kopfschmerzfrei

Nie wieder Kater: Mit diesem Trick wird dein Wein kopfschmerzfrei

Nie wieder Kater: Mit diesem Trick wird dein Wein kopfschmerzfrei

Nie wieder Kater: Mit diesem Trick wird dein Wein kopfschmerzfrei

Wie finde ich im Supermarkt guten Wein?

  • Ein britischer Hersteller bietet einen Filter für Wein an
  • Durch die spezielle Filtration soll der Wein vom Schwefel befreit werden
  • Damit soller nicht nur besser schmecken, sonder auch katerfrei sein

Berlin. 

Wein ist ein Teufelszeug. Er ist lecker, zu besonderen Gerichten sogar teuflisch lecker. Und er ist alkoholhaltig. Daher kennen Weinliebhaber auch die Folgen am nächsten Tag, wenn der Rebensaft zu reichlich war.

Einige Weinkenner sind sich allerdings einig: Wein muss keinen Kater verursachen. Zumindest nicht, wenn man sich die Mengen an Schwefel spart, die in der modernen Weinherstellung in das Getränk gemischt werden. Eine andere Lösung für reinen Wein bietet der englische Filterhersteller „ÜLLO“. Er will mit Hilfe eines Filters das edle Getränk wieder vom beigefügten Schwefel befreien.

Ein Erfolg bei „Kickstarter“

Der Erfinder, James Kornacki, sammelte 2015 in einer Kampagne bei der Plattform „Kickstarter“ rund 130.000 Euro für seine Idee und erhielt weltweite Presseaufmerksamkeit. Also trinken wir demnächst dank James nur noch katerfreien Wein? Vermutlich nicht, denn die Kopfschmerzen sind in der Regel auf die leichte Alkoholvergiftung zurück zu führen, der sich jeder Trinker aussetzt.

Allerdings ist besonders billiger Wein häufig mehrfach mit Schwefeldioxid versetzt, um die konservierenden Wirkungen des Stoffs zu garantieren. Ob es sich allerdings lohnt für die Flasche Sauvignon Blanc für 1,99 Euro den 80 Euro teuren Filterhalter zu kaufen und den Weißwein durch den Einmalfilter für 4 Euro zu filtrieren, kann sich jeder leicht selbst ausrechnen.

Kennzeichnungspflicht in der EU

Vielleicht wären die Euros besser in einen Karton guten Wein vom Winzer investiert. Der muss nicht teuer sein und ist häufig zumindest schwefelarm, da er nicht mehrfach weiterverarbeitet wurde.

Geschwefelte Weine müssen seit 2005 in der Europäischen Union gekennzeichnet werden, sie sind leicht zu erkennen. Und für Puristen finden sich einige wenige Winzer, die komplett auf die Schwefelbeigabe verzichten. (dahe)