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ZDF-Star Dunja Hayali: Schockmoment in Dortmund – „Muss ich das filmen?“

Dunja Hayali sitzt in Dortmund in der S-Bahn. Als eine Gruppe Jugendlicher die Bahn betritt, spielen sich widerliche Szenen ab.

© IMAGO/Martin Hoffmann

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Es sind Szenen, wie wir sie in keiner Stadt sehen wollen. Szenen, die widerlich sind. Leider musste ZDF-Moderatorin Dunja Hayali genau solche in Dortmund erleben. Auf Instagram schildert die Sprecherin des „Heute Journal“, was ihr in der Ruhrgebietsmetropole zugestoßen ist.

„Ich bin am Freitag mit einer Freundin in Dortmund mit der U-Bahn gefahren. Wir hatten Gepäck dabei, waren müde von Weiberfastnacht, aber auch beseelt, gerade noch ein paar Stunden mit der Familie verbracht zu haben und freuten uns auf Sofa, Serie, Füße hoch. Dann öffneten sich die Türen, ich musste mich kurz sortieren, um zu gucken, wo wir sind. Ah, noch nicht unsere Station. Zeitgleich stieg eine Gruppe von so vier Mädels und einem Jungen im Alter von vielleicht 17, 18 aus. Schnapsflaschen in der Hand. Breites Grinsen im Gesicht“, schreibt Hayali zu einem Bild, das lediglich ihr Gesicht erahnen lässt, dafür aber einen schwarzen Hoodie mit rotem Herz zeigt.

ZDF-Star Dunja Hayali in Dortmund attackiert

Doch was geschah dann? „Und während ich fast wieder in meinen Gedanken versunken war, rief die eine in meine Richtung diesen Spruch: Deutschland den Deutschen. Ausländer raus“, schreibt die ZDF-Moderatorin weiter.

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„In meinem Kopf Kettenreaktion. Sage ich was? Was sage ich? Lege ich mit ihr an? Wie lege ich mit ihr an? Muss ich das filmen? Bringe ich meine Begleitung in Gefahr? Was mache ich mit dem Gepäck? Ist es Provokation oder Position? Ist es das wert, sich jetzt mit besoffenen Idioten auseinanderzusetzen? Indem schlossen sich die Türen und mir blieb nur noch, der Gruppe etwas hinterherzurufen. Übrigens: niemand außer uns in der S-Bahn reagierte“, so Hayali.

++ ZDF-Star Dunja Hayali platzt beim Blick in den Briefkasten der Kragen ++

Dunja Hayali macht ihrer Wut Luft

Sie erzähle diese Geschichte, erklärt die 49-Jährige, weil „Faschisten, Rassisten, Menschenfeinde schon lange nicht mehr im typischen Gewand und Geschlecht daherkommen“. Dieses „menschenverachtende braune Gift“ mache sich weiter breit, so die gebürtige Dattelnerin. Zudem gräme sie sich, „nicht doch hinterhergegangen zu sein“.



Hayali: „Und nein, solltet ihr kleinen Faschos das lesen – es ist kein Punktsieg für euch.
Es war und ist eine Mahnung und Ermutigung an mich selbst, mich weiter mit Halt und Haltung gegen all das einzusetzen, mich einzumischen und niemals einzuknicken.“

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