„Wer wird Millionär“: Ist Günther Jauchs erster Gewinner immer noch Millionär? DAS wurde aus ihm

Das ist Günther Jauch

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Es ist ein TV-Urgestein, so viel ist klar. Seit September 1999 flimmert „Wer wird Millionär“ über die deutschen TV-Bildschirme. Den ersten Million-Gewinner brachte Günther Jauchs erfolgreiche RTL-Show bereits am 2. Dezember 2000 hervor. Doch wie ging es danach eigentlich mit Eckhard Freise weiter?

Der Moment, in dem Eckhard Freise als erster Deutscher die Eine-Million-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär“ korrekt beantwortete, ging in die TV-Geschichte ein! Was Günther Jauchs erster Millon-Gewinner mit dem Geld anstellte, überrascht!

„Wer wird Millionär“: Wer war der erste, der in der RTL-Show die Million kassierte?

Im Jahr 2000 war „Wer wird Millionär“ noch eine vergleichsweise junge Show. Doch sie kam beim TV-Publikum von Anfang an gut an und so wurden unzählige Menschen Zeuge, als Eckhard Freise am 2. Dezember des besagten Jahres folgende Frage gestellt wurde: „Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest?“, A: Nasreddin Hodscha, B: Nursay Pimsorn, C: Tenzing Norgay oder D: Abrindranath Singh. Freise? Und siehe da, nach kurzem Zögern war sich Freise sicher, dass es nur Tenzing Norgay gewesen sein konnte!

Damit lag der Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal goldrichtig! Um zu realisieren, dass er die Million gewonnen hatte, brauchte der damals 56-Jährige jedoch ein paar Sekunden. „Ich habe erst gar nicht begriffen, was los ist“, zitiert ihn „Stern.de“.

„Wer wird Millionär“: Was machte Eckhard Freise mit seinem Million-Gewinn?

Dass Eckard Freise überhaupt an Günther Jauchs Quizshow teilgenommen hat, geht auf das Konto seines Sohnes. Wie der Uni-Professor verriet, meldete er sich damals nämlich nur für die RTL-Sendung an, weil er eine Wette gegen sein Kind verloren hatte.

Seinen großen Sieg verheimlichte Freise erst einmal – zumindest bis zur Ausstrahlung der Sendung, denn danach wusste natürlich jeder von seinem spektakulären Triumph. Am Tag nach der Aufzeichnung sei er ganz normal zur Arbeit gefahren. „Ich war ein bisschen müde, habe aber dichtgehalten“, verriet er.

Wer nun glaubt, der heute 77-Jährige habe danach ein Leben in Saus und Braus geführt und sein Geld verprasst, der ist jedoch schief gewickelt. Die Siegprämie, die 2000 natürlich noch keine Million Euro, sondern eine Million D-Mark betrug, benutzte Eckhard Freise, um seine Doppelhaushälfte abzubezahlen. Den Rest des Geldes spendete er laut „Stern.de“.

Von der Bildfläche verschwunden ist Jauchs erster Millionär jedoch nicht, denn der Historiker war seit 2000 schon mehrmals zurück bei „Wer wird Millionär“ – allerdings nicht als Kandidat, sondern als Joker. „Die Telefonjoker sind die ärmsten Säue. Die sitzen drei Stunden rum und dann kommt kein Anruf, weil die Kandidaten einen ihrer anderen drei Experten nehmen. Ich könnte ein Buch darüber schreiben: Mein Warten als Telefonjoker“, warb er dafür einst um Mitleid.

„Wer wird Millionär“: Eckhard Freise ist heute ein bekannter Quiz-Master und trat in unzähligen Sendungen auf

Mittlerweile ist Eckhard Freise pensioniert und lebt in Münster. Auf seinen ersten RTL-Auftritt folgen noch viele weitere: 2001 nahm er an der RTL-Sendung „Der große IQ-Test“ teil, wo herauskam, dass er einen IQ von 132 hat. 2008 war er in der Show „Die Weisheit der Vielen“ (RTL) als Experte dabei. Auch im ZDF war er schon zu sehen: Am 14. April 2012 trat er dort in der Quizsendung „Der Super Champion 2012“ auf. Es folgten Auftritte in „Die Show der unglaublichen Helden mit Matthias Opdenhövel“ (ARD, 2013), Quizduell (ARD, 2015, gemeinsam mit seinem Sohn) und „Wer weiß denn sowas?“ (ARD, 2015). Seit der zweiten Staffel „Quizduell – Olymp“ im Jahr 2016 ist Freise zudem Teil des dreiköpfigen „Olymp“-Rateteam. Auch bei „Wer weiß denn sowas?“ war der ehemalige Uni-Professor im März 2020 noch einmal zu Gast.

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Wie er es geschafft hat, im Jahr 2000 als erster Mensch alle Fragen bei „Wer wird Millionär“ richtig zu beantworten? „Es reicht nicht, viel zu wissen. Es müssen auch die richtigen Fragen kommen“, so Eckard Freise bescheiden.

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