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„Tatort“: Kein Pawlak-Abschied für immer? Ein Satz macht Hoffnung

Es war ein Abschied mit Tränen. Am Sonntag (18. Februar 2024) zeigte die ARD den letzten Dortmunder „Tatort“ mit Rick Okon.

Rick Okon
© IMAGO/Future Image

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Die Krimiserie „Tatort“ begeistert schon seit Jahrzehnten die deutschen TV-Zuschauer. Sonntags um 20.15 Uhr lösen unterschiedliche Kommissaren-Teams Mordfälle in der ARD. Aktuell ermitteln 22 Ermittler-Teams in 20 deutschen Städten, sowie in Wien und Zürich. Wir stellen euch die bekanntesten aktuellen Besetzungen vor.

Es waren Szenen, die Menschen, die von ihrer Art her etwas näher am Wasser gebaut sind, die Tränen in die Augen treiben konnten. Der Dortmunder „Tatort: Cash“ war kurz vor dem Ende, als Pawlaks Tochter mitten auf einer Dortmunder Straße stand. Am einen Ende erblickte sie ihren Vater im Auto auf sie wartend, auf der anderen ihre Großmutter lautstark nach ihr rufend. Sie entschied sich für ihren Vater, stieg in sein Auto, verließ mit dem scheidenden Ermittler die Szenerie.

Ein Weg ins Ungewisse, ein Weg, an dessen Ende die Hoffnung stand, die eigene Mutter wiederzufinden. Doch die Szene bedeutete auch den Ausstieg von Rick Okon aus dem ARD-Erfolgsformat „Tatort“. Zwei Jahre stand die Entscheidung bereits fest, verriet uns der Schauspieler im Interview. Doch ist es ein Ende für immer? Zumindest eine Resthoffnung bleibt.

„Tatort“: Doch kein Abschied für immer?

So ging Okon/Pawlak zumindest nicht den Weg von Martina Bönisch (gespielt von Anna Schudt). Die „Tatort“-Kommissarin starb in ihrem letzten Film. Pawlak jedoch fuhr nur in den Sonnenuntergang. Ein Zeichen?

„Für mich war vor allem wichtig, dass die Figur nicht stirbt. Es sollte ein bittersüßes Ende nehmen. Auf der einen Seite, weil es schön ist, aber auch, weil man als Zuschauer denkt: ‚Boah, das ist jetzt nicht die beste Idee, was Pawlik macht‘. Ich meine, das Ende ist irgendwie auch Dortmund. Dieses dreckige, dieses roughe, darin liegt doch die Schönheit des Lebens“, so Rick Okon.

„Vielleicht gibt es in ein paar Jahren die Frage“

Und weiter: „Eine Rückkehr meiner Figur ist nach jetzigem Stand zwar nicht geplant, aber es wäre nicht so, als wäre es nicht schon vorgekommen (lacht). Wer weiß, vielleicht gibt es in ein paar Jahren die Frage: Hey, könntest du dir das vorstellen?“



Ganz ausgeschlossen ist es also nicht. Und wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wo wüsste man das besser als im Fußball-Leid-geplagten Dortmund. Hier kannst du das ganze Interview lesen.