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„stern TV“: Angst vor Einbruch-Saison – dieses Mittel schützt wirklich vor Dieben

RTL: So fing beim Sender alles an

Das ist die Geschichte des beliebten Fernsehsenders.

Mit dem Herbst beginnt bekanntlich auch die Saison, in der die meisten Einbrüche stattfinden. In einem „stern TV Spezial“ zeigen RTL-Moderator Steffen Hallaschka und sein Team, wie man sich am sichersten vor Dieben schützt.

Nach dieser Sendung dürften sich einige „stern TV“-Zuschauer ernste Gedanken um ihr eigenes Zuhause machen.

„stern TV“ zeigt: Abschließen ist überaus wichtig! Einbrecher braucht nur sechs Sekunden

Die meisten Einbrüche finden dann statt, wenn das Opfer nicht zu Hause ist. Gerade dann sollte man seine Haus- oder Wohnungstür also lieber zweifach abschließen. Selbst der kurze Weg zum Bäcker um die Ecke reicht manchen Dieben aus, um die Bude leer zu räumen.

Das hat auch Versuchskaninchen Tim zu spüren bekommen. Für das „stern TV“-Experiment lässt er von Profi Volker Schirrmacher seine Wohnungstür aufbrechen. Der Experte für Einbruchsschutz benötigt lediglich eine Scheckkarte und nicht länger als sechs Sekunden. Da muss Tim erst einmal schlucken.

Bei dem Einbruch-Experiment von "stern TV" wird den RTL-Zuschauern mulmig.
Bei dem Einbruch-Experiment von „stern TV“ wird den RTL-Zuschauern mulmig. Foto: IMAGO / PPE

Doch er ist nicht das einzige Opfer. In neun von zehn Fällen ist Volker in insgesamt weniger als sechs Minuten in die Wohnung gelangt. Ein alarmierendes Ergebnis! „Ich kaufe morgen Betonplatten“, kommentiert ein entsetzter Zuschauer bei Twitter die Sendung. Ein anderer gibt zu: „Ich ziehe nächste Woche in ein frei stehendes Haus. Werde jetzt wahrscheinlich eine Festung daraus machen.“

Expert bei „stern TV“ verrät: „Pilzkopfverriegelungen“ halten jeden Täter ab

Doch in ständiger Angst zu leben, ist keine Lösung. Was hilft also wirklich gegen Einbrecher und wie schützt man sich am effektivsten davor, ausgeraubt zu werden? Zunächst heißt es „Einbrecher arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Faul, feige und schnell.“ Man sollte es den Dieben also besonders umständlich machen.

Jeder Hauseingang, der sie mehr als 15 Sekunden Arbeitszeit kostet, erscheint den Tätern laut Volker Schirrmacher unattraktiv. Umso länger es dauert, in die Wohnung zu gelangen, desto höher ist schließlich das Risiko, entdeckt zu werden.

Auch abschließbare Griffe können es Einbrechern komplizierter machen. (Symbolbild)
Auch abschließbare Fenstergriffe können es Einbrechern komplizierter machen. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa

Und auch in der Wohnung gilt es, den Tätern es so schwierig wie möglich zu machen. „Sie wollen ganz schnell kleine Dinge finden, die man schnell in Geld umsetzen kann“, erklärt Sandra Cegla, eine ehemalige Polizistin. „Alles, was Zeit kostet und aufhält, ist gut“, fasst Moderator Steffen Hallaschka zusammen.

Alarmanlagen hingegen stellen zwar eine Abschreckung dar, haben jedoch keinen effektiven Nutzen. „Eine Alarmanlage sichert nicht, sie meldet nur“, erinnert der Experte für Einbruchsschutz. Volker Schirrmacher rät stattdessen zu sogenannten „Pilzkopfverriegelungen“, die für ein reguläres Fenster zwischen 350 bis 400 Euro kosten. Denn: In 80 Prozent der Einbrüche steigen die Diebe über Fenster oder Terrassentüren ein.


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Die Kosten für eine „Pilzkopfverriegelung“ sind zwar nicht gerade gering, dennoch betont Volker Schirrmacher, dass keiner der Versuche, ein Fenster mit einer derartigen Verriegelung aufzubrechen, jemals geglückt ist.

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Einbruchschutz gibt es auf der „stern TV“-Website.