„Die Höhle der Löwen“: Dagmar Wöhrl spricht Klartext – Gründer sollen sie ausgenutzt haben

„Die Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl rechnet mit ihrem „Kulero“-Deal ab.
„Die Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl rechnet mit ihrem „Kulero“-Deal ab.
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/pool | Britta Pedersen

Frust bei „Die Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl!

Eigentlich faszinierte diese Idee „Die Höhle der Löwen“. Gleich drei Unternehmer wollten sich zusammenschließen, um bei der Finanzierung der „Kulero“-Löffel dabei zu sein.

Die Höhle der Löwen“: Gründer brechen Investoren-Deal ab

Am Ende war es Investorin Dagmar Wöhrl, die den Deal ganz allein abschloss. Doch es dauerte nicht lange, da rechnete die „Höhle der Löwen“-Investorin plötzlich mit den Gründern ab.

Nachdem Nico Rosberg und Nils Glagau ausgestiegen sind, weil ihnen die Forderung der „Kulero“-Gründer zu hoch war, schloss Dagmar Wöhrl einen Deal ab, der ihr lediglich 10 Prozent versprach. Doch der „Höhle der Löwen“-Star glaubte an den Erfolg der essbaren Löffel und willigte gutgläubig ein.

Zu gerne hätte sie Hermant Chawla und Juliane Schöning bei ihrer Maßnahme, Plastikmüll langfristig zu vermeiden, unterstützt. Doch ausgerechnet die Pandemie soll den beiden einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. „Unsere Kunden in der Gastronomie waren hart vom Lockdown betroffen, dementsprechend sanken die Bestell- und Zahlungseingänge“, berichteten sie gegenüber dem Online-Magazin „Gründerszene“.

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Das ist „Die Höhle der Löwen“:

  • „Die Höhle der Löwen“ ist eine Gründer-Show bei Vox
  • Aktuell strahlt der TV-Sender die neunte Staffel aus
  • Start-Ups und Gründer stellen ihre Produkte vor – die Investoren (die „Löwen“) entscheiden, ob sie mit ins Geschäft einsteigen wollen
  • Die Investoren der neunten Staffel sind: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Nico Rosberg, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Georg Kofler und Nils Glagau

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Die Höhle der Löwen“: Dagmar Wöhrl frustriert – wurde sie nur ausgenutzt?

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Von den Gründern bekam Dagmar Wöhrl also nichts mehr zu hören. Ein Schock für die Investorin, die nun in einem Video bei Twitter Klartext über den geplatzten Deal spricht. „Dann kam eine E-Mail, in der mir die Gründer mitgeteilt haben, es tut ihnen leid, aber sie möchten keine Beteiligung mehr, sie möchten kein Investment mehr, sie möchten auch keine Firmenanteile mehr abgeben“, so die 66-Jährige.

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Dagmar Wöhrl scheint diesen Worten keinen Glauben zu schenken und vermutet einen ganz anderen Grund hinter der Absage. „Es zeigt sich halt doch immer wieder, dass es Gründer gibt, die in die Sendung kommen, nicht um einen Deal zu bekommen, sondern die Sendezeit. Um so ihr Produkt bekannt zu machen und dadurch einen Mehrwert zu haben“, behauptet die Unternehmerin.

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Dagmar Wöhrl befürchtet also, dass sie nur ausgenutzt worden sei, um kostenlose Werbung schalten zu können. Ganz schön dreist. Ob sich die „Kulero“-Gründer auch ohne die Hilfe der Investorin aus der Krise retten können? Fraglich.

„Die Höhle der Löwen“ läuft montags um 20.15 Uhr bei Vox.