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Bürgergeld-Empfängerin klagt im ZDF an: Wegen Zuwanderern bekomme sie keine Wohnung

Im ZDF-Magazin „Frontal“ geht es um das Thema Wohnungsnot. Eine Bürgergeld-Empfängerin klagt in der Sendung ihr Leid.

andrea bach zdf
© Screenshot ZDF

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Es sind schwere Zeiten: Wer heutzutage in beliebten Städten eine Wohnung finden will, muss entweder tief in die Tasche greifen oder Abstriche machen. Besonders in Metropolen wie Berlin, Köln oder München ist die Wohnungssuche mittlerweile ein Glücksspiel. Aber auch in Neuss, unweit Düsseldorf ist es nicht leicht, wie Bürgergeld-Empfängerin Andrea Bach im ZDF-Magazin „Frontal“ berichtet.

Fast täglich sei sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung, heißt es in dem ZDF-Magazin. Seit einem Jahr jedoch ohne Chance. Eine schwierige Situation für die Bürgergeld-Empfängerin, die sich in einer beruflichen Abwärtsspirale befindet.

Bürgergeld-Empfängerin klagt über Wohnungsnot

Bach wohnt in einer Frauennotunterkunft. Dabei hatte der Lebensweg so gut begonnen. Nach Abitur und Ausbildung arbeitete sie als Kinderkrankenschwester. 21 Jahre lang, dann folgte der Burnout. Später arbeitete sie als Altenpflegerin auf Teneriffa. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie jedoch plötzlich auf Bürgergeld angewiesen.

Eine vertrackte Situation. Auch bei der Wohnungssuche. „Ich habe seit letztem Herbst gemerkt, dass eben durch die Zuwanderung aus den Krisengebieten sehr viel Konkurrenz da ist. Ich habe dann einen Artikel gefunden in der Zeitung, dass DAK-Altenwohnungen an Flüchtlinge vermietet wurden. Und da war ich als Bürgergeld-Empfängerin schon wahnsinnig enttäuscht, und auch irgendwo wütend, weil ich nicht mir erklären konnte, warum ich da keine Wohnung bekomme“, so die Arbeitslose.

Ampelpläne gehen nicht auf

Ein Empfinden, das nicht ganz falsch ist. „In der Summe kommen wir 2022/23 in Richtung zwei Millionen netto Zuwanderer, und die Bautätigkeit war im letzten Jahr bei 300.000 Wohnungen, sie wird dieses Jahr vermutlich deutlich niedriger liegen. Das heißt, diese Bautätigkeit reicht natürlich nicht aus, um diese Zuwanderung eben aufzufangen“, erklärt Ökonom Matthias Günther, seinerseits Vorstand des Eduard Pestel Instituts.



Dabei hatte die Ampelregierung versprochen, jährlich 100.000 Sozialwohnungen zu bauen. Unmöglich, so Günther: „Beim sozialen Wohnungsbau muss man deutlich sagen, um 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr zu schaffen, da reicht das, was die Ampel an Finanzierungsmöglichkeiten ausgedruckt hat, hinten und vorne nicht.“ Problem auch: 11 Millionen Haushalte in Deutschland haben Anspruch auf eine Sozialwohnung. Jedoch gibt es davon nur eine Million.