Veröffentlicht inPromi-TV

Bürgergeld-Empfänger geht bei Edeka einkaufen: „Echt ziemlich heftig“

Bürgergeld-Empfänger Carsten geht bei Edeka einkaufen. Im Supermarkt angekommen, trifft ihn fast der Schlag.

Hartz Carsten
© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

Hartz und Herzlich & Armes Deutschland: Was ist Fake und was nicht?

Millionen sehen bei den Shows von "Hartz und Herlich" oder "Armes Deutschland" Menschen zu, die ganz unten sind. Wir zeigen in diesem Video, was an den Formaten echt ist und was nicht.

Alles wird teurer. Das merken Verbraucherinnen und Verbraucher besonders in den Supermärkten. Was früher noch gut und günstig war, ist seit einiger Zeit extrem im Preis gestiegen. Das merken besonders diejenigen, die finanziell nicht so gut gestellt sind. Bürgergeld-Empfänger oder auch Geringverdiener zum Beispiel. Es ist ein Problem, dass auch RTL-Zwei-„Hartz und herzlich“-Protagonist Carsten aus Rostock. Der vierfache Vater wurde von seiner Freundin Antje zum Einkaufen in den Edeka geschickt. Und die Preise an den Regalen tun der Großfamilie mächtig weh.

Der Bürgergeld-Empfänger, der ausgiebig nach einem Job sucht, hat nämlich eine lange Einkaufsliste, schließlich wollen viele hungrige Mäuler gestopft werden. Hot-Dogs soll es in den kommenden Tagen geben, aber auch Schichtkohl, Schnitzel, Pilze, Pommes … Reichhaltiges Essen also. Aber auch sehr kostspielige Kost, wie der Bürgergeld-Empfänger feststellen muss.

Bürgergeld-Empfänger traurig: „Man kann keine großen Sprünge machen“

„Man kann keine großen Sprünge machen. So teuer wie die Lebensmittel sind, guckt man dann schon aufs Geld“, so der Arbeitslose mit trauriger Miene. Er kaufe nur noch, wenn die „Sachen im Angebot sind oder günstig sind“. Und das muss er auch, schließlich hat nicht nur er Kinder, auch Freundin Antje ist Mutter einer Rasselbande. Sieben Kinder zählt Carstens Partnerin ihr eigen. Drei davon sind mit ihr zusammen in Rostock, um Carsten einen Besuch abzustatten.

„Einkaufen ist teuer“, stöhnt der 45-Jährige, „ich habe vorige Woche nur für einen Bauerneintopf, und dann noch so getränkemäßig und abendbrottechnisch, also alles, was meine Frau aufgeschrieben hat, da war ich bei 162 Euro für sechs Personen.“



Positiv an der Sache: Der Bauerntopf reichte für drei Tage. „Das war schon heftig“, so Carsten deutlich. Ganz so teuer wurde es dieses Mal glücklicherweise nicht. 113,96 Euro kostete ihn der Familieneinkauf. Ein Glücksmoment für den Familienvater: „Ich bin wesentlich weit unter meinem Limit geblieben“, ist der Bürgergeld-Empfänger stolz. Dennoch: „Für das bisschen ist es echt ziemlich heftig.“