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Bürgergeld-Empfänger teilt gegen Jugendamt aus – „Wer damit ein Problem hat, kann mich mal kreuzweise“

Bürgergeld-Empfänger Maik steht wegen seines Videospielkonsums unter Beobachtung des Jugendamts. Doch das scheint ihm relativ egal zu sein.

u00a9 RTLZWEI, UFA SHOW & FACTUAL

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Miese Stimmung bei den „Hartz und Herzlich“-Protagonisten Maik und Jasmin. Das junge Ehepaar hat in den aktuellen TV-Folgen mit der Langeweile zu kämpfen. Nachdem sie die Rechnungen bei ihrem Internetanbieter nicht pünktlich bezahlt haben, wurde ihnen das WLAN abgestellt. Für die leidenschaftlichen Zocker ist das die reinste Katastrophe.

Schließlich lassen sie ihre Abende am liebsten vor der Konsole ausklingen. Vor allem Maik spielt gerne – aus der Sicht des Jugendamtes aber zu gerne. Sie sehen das Wohl von Baby Lennox gefährdet und haben deswegen angeordnet, dass Jasmin in ein Mutter-Kind-Heim ziehen muss. Der Bürgergeld-Empfänger scheint die Ansicht der Behörde allerdings nicht zu teilen und findet deutliche Worte gegen seine Kritiker.

Bürgergeld-Empfänger plagt Langeweile

Während Jasmin noch offline spielen kann, geht Maik die Situation deutlich mehr auf die Nerven. „Wir sind junge Leute und nicht mehr Generation Buch. Wir sind keine Menschen, die sich ein Buch vornehmen und Ewigkeiten lesen“, verteidigt die 19-Jährige den Videospielkonsum der beiden.

Dass das Jugendamt das Ausmaß als kritisch einstuft, scheint dem Familienvater relativ egal zu sein. „Außerdem zocke ich auch nur, wenn Lennox im Bett ist. Es ist ein Hobby von mir und wer damit ein Problem hat, der kann mich mal kreuzweise“, sagt er. Um endlich wieder zocken zu können und sich nicht mehr zu langweilen, haben die jungen Eltern auch schon eine Lösung für das Internetproblem ausgetüftelt.

Bürgergeld-Empfänger müssen sich Geld leihen

Insgesamt brauchen die Bürgergeld-Empfänger 70 Euro, um ihr WLAN wieder zu aktivieren. Diese leihen sie sich kurzerhand bei Maiks Mutter Bärbel. „Wir gehen dann mit dem Geld zu Penny, halten da schön einen QR-Code hin, lächeln und bezahlen halt die WLAN-Rechnung“, erklärt der 20-Jährige ihr weiteres Vorhaben. Gesagt, getan. Und schon sind die Schulden Geschichte und die beiden können die Internetleitungen wieder zum Glühen bringen.


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