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„Bares für Rares“-Kandidat bleibt stur – Händler ziehen letzte Konsequenz

Ein „Bares für Rares“-Kandidat beharrte so stark auf seinem Preis, dass den ZDF-Händlern nur noch eine Option blieb.

© Screenshot ZDF

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Der Preis ist es oftmals, der entscheidet, ob man ein liebgewonnenes Objekt gehen lässt oder doch lieber im eigenen Besitz behält. Das war am Freitag (8. Dezember 2023) auch bei „Bares für Rares“ nicht anders. An jenem Tag zeigte das ZDF die Geschichte von Elektro-Ingenieur Hans Peter Fichtner und seinem gewichtigen Objekt.

Der 75-jährige Herr aus St. Ingbert im Saarland hatte nämlich eine Uhr mitgebracht, die bereits seit mehr als 20 Jahren auf seinem Bücherregal stand und nun einen neuen Besitzer finden sollte. Doch vor dem Verkauf steht bekanntlich die Expertise und so schauten sich erst einmal „Bares für Rares“-Händler Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter die große, schwarze Uhr an.

„Bares für Rares“-Kandidat hat hohe Forderungen

Und so wurde direkt klar, dass es sich nicht um eine Uhr im eigentlichen Sinne handelte, sondern um ein sogenanntes Manometer (oder auch Druckmesser). Schnell merkte Deutschmanek auch an, dass aufgrund der Größe von Hans Peter Fichtners Manometer davon auszugehen sei, dass es einst für einen sehr großen Kessel gebaut wurde.

++ „Bares für Rares“: Horst Lichter greift ein: „Muss in den Händlerraum“ ++

Um das Jahr 1900 sei es entstanden, mutmaßt der ZDF-Experte weiter. Und für sein Alter in einem sehr ordentlichen Zustand. Das Zifferblatt sei noch gut erhalten, so Deutschmanek, zudem sei es ein Stück „Industriegeschichte“. Doch was würde der Elektro-Ingenieur für sein Manometer haben wollen?

Bares für Rares
Nicht nur der Kandidat, auch die „Bares für Rares“-Händler blieben stur. Foto: Screenshot ZDF

„Ich war ursprünglich bei 600 Euro. Dann haben wir recherchiert. Und dann habe ich gesagt: 1.000“, so der 75-Jährige selbstbewusst. Deutlich zu viel, wie Sven Deutschmanek befand: „Deine Preiseinschätzung im Vorfeld von 600 Euro war schon ganz richtig.“ Er würde 500 bis 600 Euro veranschlagen, so der 47-Jährige.

ZDF-Kandidat fällt mit Preisvorstellung auf die Nase

Da gingen die Händler jedoch nicht mit. Sie zeigten sich zwar durchaus angetan von dem Objekt. Mehr als 300 Euro, die Händlerin Esther geboten hatte, wollte aber niemand zahlen. „Ganz am Anfang waren 400 Euro die Schmerzgrenze. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, umso höher ist der Preis gewachsen“, so Fichtner. Eine überraschende Aussage, hatte er doch der Einschätzung Deutschmaneks zuvor noch zugestimmt.



Da wollten die Händlerinnen und Händler aber auch nicht mehr mitmachen. Und so entschied sich der Elektro-Ingenieur, sein Objekt wieder mit nach Hause zu nehmen. „Ich habe das Manometer für 300 Euro nicht an Esther weitergegeben. Es ist mir persönlich mehr wert“, so Fichtner.