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„Bares für Rares“: „Hatten wir noch nie“ – Händler fallen vom Glauben ab

Was ist denn das? Eine solche Kuriosität gab es bei „Bares für Rares“ bislang noch nie. Selbst Wolfgang Pauritsch ist überrascht.

Bares für Rares
© Screenshot ZDF

Bares für Rares: Das sind die Händler

Sie kämpfen Woche für Woche um die besten Angebote.

Bei „Bares für Rares“ verirrte sich schon die ein oder andere Kuriosität auf den Händlertisch. Da gab es alte Uhren, wertvolle Autos und sogar ein Kreuz, das ein Stück des Kreuzes beinhalten soll, an das einst Jesus genagelt wurde. Ganz so wertvoll ist die Kuriosität, die die Freundinnen Monja Perner und Sabine Eser mit in die ZDF-Trödelshow brachten, nicht. Aber dafür umso skurriler.

Denn die Freundinnen aus München hatten eine alte Lostrommel zu „Bares für Rares“ mitgebracht. Diese hatte Sabine einst auf dem Dachboden ihres neu übernommenen Geschäftes gefunden. Die Trommel stamme daher ziemlich sicher von ihrer Vorgängerin, die gerne auf englischen Trödelmärkten unterwegs war. Doch konnte das stimmen?

Lostrommel macht „Bares für Rares“-Händler verrückt

Durchaus, so Detlev Kümmel. Allerdings müsse die Trommel umfangreich überarbeitet werden. Die kleinen, hölzernen Kugeln und auch die Trommel bedürfen einer Restauration. Nichtsdestoweniger habe das Gerät, das irgendwann in den 1920er oder 1930er Jahren entstanden sei, seinen Wert. Und der lag deutlich höher, als die 100 Euro, die sich die Freundinnen für einen lustigen Abend in Köln wünschten.

250 bis 300 Euro sei schon im Bereich des Möglichen so Kümmel. Und die Händler? Die waren erst mal durchaus angetan von der Rarität. „Ich finde es super“, lobte Christian Vechtel. Und auch Julian Schmitz-Avila war „ein bisschen begeistert“. Begeistert war auch Wolfgang Pauritsch, der seinen Augen kaum trauen konnte.

Bares für Rares
Um diese Lostrommel kämpfen die Händler. Foto: Screenshot ZDF

„Sowas hatten wir noch nie“, war der Kunsthändler aus Innsbruck durchaus angetan. „Das haben wir uns schon gedacht, dass das was Besonderes ist“, grinste Monja zurück. Und so startete Christian Vechtel mit 100 Euro.


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Schnell stiegen die Gebote. Erst bei 400 Euro gerieten sie ins Stocken. Schluss war da aber noch nicht. Und so zahlte Wolfgang Pauritsch schlussendlich 420 Euro für die alte Lostrommel. „Ich bin echt hellauf begeistert“, strahlte der 50-Jährige. Und weiter: „Ich habe es schon oft im Fernsehen gesehen, aber ein Original aus den 20er-Jahren … wow.“