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„Bares für Rares“: James-Bond-Uhr macht alle verrückt – „Hast du noch nicht gesehen“

Eine James-Bond-Uhr macht bei „Bares für Rares“ Experten. Moderator und Händler verrückt. Doch hält sie, was sie verspricht?

© Screenshot ZDF

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James Bond ist Kult. Die Autos, die Anzüge, die Uhren … alles, was jemals in einem 007-Film auftauchte, wird für Fans der Reihe zu einem Must-have. Zu einem Sammlerstück, das man zwingend haben möchte. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass die Uhr, die Björn Kalscheuer zu „Bares für Rares“ mitbrachte sofort das Interesse von Horst Lichter, ZDF-Experte Sven Deutschmanek und auch den Händlern der Trödelsendung weckte.

Dabei handelte es sich bei dem Modell, das der Betriebswirt verkaufen wollte, gar nicht mal um eine typische Bond-Uhr. Die gehören bekanntlich ins absolute Luxussegment, wurden und werden von Edel-Uhren-Marken wie Rolex oder Omega hergestellt. Die Uhr, die der „Bares für Rares“-Kandidat verkaufen wollte, war von der Marke „Gilbert“ explizit für Jugendliche hergestellt worden.

007-Uhr bei „Bares für Rares“

Und zwar im Jahre 1965, wie Sven Deutschmanek schnell feststellen konnte. Sie erschien also zum 007-Klassiker „Feuerball“, bei dem Sean Connery den britischen Geheimagenten mimte. „Sowas hast du noch nicht gesehen“, staunte Deutschmanek beim ersten Blick auf die Uhr. Und Lichter gab ihm sogar recht. Dabei ist der 61-Jährige bekanntermaßen ein großer Uhren-Freund.

007
Die James-Bond-Uhr der Marke „Gilbert“. Foto: Screeenshot ZDF

Doch zurück zur Uhr. Mit einem Handaufzugwerk war die Spielzeug-Uhr ausgestattet, dazu in einem sehr guten Zustand. Einzig das Nato-Armband war leider nicht mehr von damals. Dies sei aber gar nicht mal so schlimm, merkte Deutschmanek an, schließlich sei das angebrachte, dem Original sehr ähnlich. Zudem wäre ein Stoffarmband aus dieser Zeit mittlerweile wohl extrem vergilbt.

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Wird der Verkauf zur „tödlichen Mission“?

Und so wirkte der Kunst- und Antiquitätenhändler auch nicht geschockt, als Björn Kalscheuer 200 bis 250 Euro als Wunschpreis aufrief. „Also 250 ist nicht“, wurde Deutschmanek deutlich, „ich liege hier bei 400 bis 500.“ Wow, doch würden das auch die Händler hinlegen, oder wird der Verkauf zur „tödlichen Mission“?


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Besonders gut ging es jedenfalls nicht los. Lediglich 40 Euro bot Julian Schmitz-Avila zu Beginn. Bei 140 Euro stoppten die Gebote gar schon. Erst als Kalscheuer erklärte, dass er mindestens 250 haben wolle, bewegten sich die Händler noch ein wenig. Als Markus Wildhagen diesen Betrag bot, konnte der ZDF-Kandidat nicht mehr zu „Dr. No“ werden und verkaufte seine Bond-Uhr nach Düsseldorf.