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„Bares für Rares“-Händlerin genervt: „Dann hole ich mir einen Kaffee“

Sarah Schreiber schien am Mittwoch genervt vom Verhalten ihrer „Bares für Rares“-Kollegen. Sie droht den Raum zu verlassen.

Schreiber
u00a9 Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Die allerbeste Laune hatte „Bares für Rares“-Händlerin Sarah Schreiber an diesem Drehtag scheinbar nicht. Das Verhalten ihrer Kollegen ging ihr gar so auf den Geist, dass sie ankündigte, den ZDF-Händlerraum zu verlassen. Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte.

So begab es sich, dass der Wuppertaler Gastronom Stephan Al-Damari am Mittwoch (15. November 2023) mit einem Bild zu „Bares für Rares“ gekommen war, dass sich schon sehr lange in seinem Besitz befand. Nun sollte es jedoch einen neuen Besitzer finden. Der Grund: Der 46-Jährige braucht das Geld für einen Führerschein.

Pop-Art bei „Bares für Rares“

Und schon der erste Blick auf den Pop-Art-Druck machte klar: Das Bild ist moderne Kunst und von einem der größten Künstler seiner Zeit inspiriert. Erklärt doch Experte Colmar Schulte-Goltz, dass das Werk, das Stephan Al-Damari mitbrachte, von Roy Lichtenstein inspiriert sei.

Gefertigt wurde es von einem Künstler namens D*Face. In der Szene kein Unbekannter, arbeitete er doch beispielsweise mit Popstar Christina Aguilera für Albumcover zusammen. Allein das macht das Bild schon wertvoll. Ebenso spannend: Das Bild ist auf lediglich 25 Exemplare limitiert. Und so kam es, dass auch der Preis nicht von schlechten Eltern war.

PopARt
Dieses Bild sollte für einen Führerschein verkauft werden.

2.000 bis 2.500 Euro wünschte sich der Wuppertaler für sein Bild aus dem Jahre 2011. Da konnte der ZDF-Experte jedoch nicht ganz mitgehen. Seine Schätzung lag lediglich bei 1.200 bis 1.600 Euro. Und doch, der Führerschein ist wichtiger. Und so ging es dennoch zu den Händlern.

Zehnerschritte nerven ZDF-Händlerin

Die jedoch blieben erst einmal deutlich unter der Schätzung. 630, 650, 660, 670 … boten die Händler als es Sarah Schreiber irgendwann zu bunt wurde. „Macht ihr jetzt in Zehnerschritten weiter, weil dann hole ich mir einen Kaffee“, drohte die Auktionatorin.



Davon ließen sich ihre Kollegen aber nicht beeindrucken. „Wir tasten uns heran“, scherzte Daniel Meyer. Und so ging es noch bis auf 920 Euro hoch. Deutlich unter den geschätzten 1.200 Euro zwar. Aber ein großer Schritt hin zum Führerschein.