„Bares für Rares“: Mann hört Preis für Gemälde – dann bricht er die Show ab

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Was für ein Wirrwarr um ein Ölgemälde! Das hatte sich Richard Lenk aus Wiesenbach bei Heidelberg wohl anders vorgestellt, als er die heiligen Hallen von „Bares für Rares“ betrat. In der ZDF-Trödelshow können Kandidaten ihre eigenen Schätze verkaufen, vorausgesetzt, die Experten empfehlen diese bei den Händlern.

Für „Bares für Rares“-Teilnehmer Richard war der Weg zu den Händlern eigentlich geebnet, gäbe es da nicht ein kleines Problem.

„Bares für Rares“: Mann hat Ölgemälde – bei der Expertise kriegt er Schnappatmung

Aber von vorne: Der 68-Jährige hat ein Ölgemälde, das einst seinem Onkel, später seinen Eltern und jetzt ihm gehört. Was es damit auf sich hat, will er von den ZDF-Experten hören. Und Kunsthistoriker Colmar Schulte-Goltz kann ihm tatsächlich weiterhelfen. „Ich bin so geistert, dass sie das Bild besitzen, also herzlichen Glückwunsch dazu. Denn es ist ein erzählerisches Bild“, so der „Bares für Rares“-Experte, der auch den Maler ermittelt. Gemalt hat das Kunstwerk 1894 Willy Planck, seiner Zeit eigentlich einer der größten Buchillustratoren.

Das Besondere an diesem Bild: „Es ist an sich ein Genrebild, das heißt, da schauen andere Herrschaften am Leben zu. Das Zuschauen ist genau das Thema des Bildes“, erklärt Colmar. Die Dame im Vordergrund auf dem Bild schaut quasi auf ein Paar im Hintergrund.

Eine für diese damalige Zeit besondere Art der Malerei. Als Wunschpreis gibt Kandidat Richard 500 Euro an. Doch als er von dem „Bares für Rares“-Experten hört, was es wirklich wert ist, bekommt er fast Schnappatmung: „Dieses Bild schätze ich wegen des Alleinstellungsmerkmals auf 3000 bis 3400 Euro.“ Aber ob das die ZDF-Händler auch bereit sind, zu bezahlen?

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„Bares für Rares“: Kandidat Richard bricht Show plötzlich ab

Sind sie nicht. Bis 1.500 Euro gehen diese mit dem Preis hoch, auch als Richard die Expertise von über 3.000 Euro verrät, geht es nicht höher. 1.500 Euro anstatt im Bestfall 3.400 Euro? Nicht mit Richard Lenk! Der ehemalige Elektroniker bricht an dieser Stelle die Show „Bares für Rares“ ab, denn seine absolute Schmerzgrenze ist plötzlich 2.000 Euro.

Am Ende gehen also alle leer aus…