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„Bares für Rares“-Händler ärgert sich über Kandidatin: „Gibt doch Google“

„Bares für Rares“-Händler Markus Wildhagen ärgert sich über die Unwissenheit zweier ZDF-Kandidatinnen: „Heute gibt es doch Google.“

Bares für Rares
© Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Sie hatten keinen besonders weiten Weg, dafür ein besonders schönes Bild dabei. Über Jahre lag das Gemälde auf dem Schrank von Manuela Göske Krajnc und ihrer Mutter Sabine Baehr aus Hilden beziehungsweise Neuss. Nun jedoch, so die beiden Damen, soll es einen neuen Besitzer finden. Könnte das in den Pulheimer Walzwerken, in denen die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ gedreht wird, gelingen?

Waren die beiden Frauen doch recht unsicher, was ihr Bild eigentlich wert sei, und ob es überhaupt Liebhaber für diese Kunst gebe. Völlig unverständlich für „Bares für Rares“-Händler Markus Wildhagen. „Aber heute gibt es doch Google, da kann man sich doch mit beschäftigen, und dann kann man sich da reinarbeiten. Oder man kauft sich Bücher und man geht ins Museum, oder, oder, oder. Ich verstehe es manchmal nicht“, machte der Düsseldorfer sein Unverständnis deutlich.

Gemälde sorgt für Bieterwettkampf bei „Bares für Rares“

Aber dann wären die beiden vielleicht nie bei „Bares für Rares“ gelandet. Und so könnte man es fast als Glücksfall bezeichnen, dass sich Manuela und ihre Mutter für den Weg ins ZDF entschieden hatten. Denn das Ölgemälde des Künstlers Max Friedrich Koch gefiel nicht nur Moderator Horst Lichter, sondern auch Expertin Friederike Werner.

So sei vor allem die Technik auffällig. Der Künstler habe nämlich ein ganz besonderes Stilmittel verwendet. „Und zwar hat er in die nasse Farbe (…) hineingekritzelt, mit dem Pinselstil“, so Werner. Dies habe dafür gesorgt, dass zum Beispiel die Betonung der Wasserlinie auf dem Bild, das eine Brücke über einen Kanal zeigt, besonders gut gelungen sei.

1.650 Euro für Ölgemälde

Doch was würde das Mutter-Tochter-Duo für ihr Ölgemälde haben wollen? 300 bis 500 Euro hätten die beiden gerne, verriet Manuela Göske Krajnc. Viel zu wenig, wie Markus Wildhagen fand: „Den Wunschpreis finde ich einfach überhaupt nicht angemessen. Finde ich viel zu wenig. Also man kriegt ganz viele schlechtere Bilder schon für 300 Euro. Hier hängt einfach die Historie mit im Boot, im wahrsten Sinne auf dem Kanal. Da kann man viel mehr Geld mit erzielen.“



Das sah auch Friederike Werner so. Zwischen 800 und 1.200 setzte sie als Expertise an. Davon ließen sich die Händler jedoch nicht beirren. Und so zahlte David Suppes schlussendlich 1.650 Euro für das Gemälde.