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ARD-Reporterin berichtet über mutige Russin: Ihr droht eine lange Haftstrafe

Wladimir Putin: Das ist Russlands Machthaber

Sie ist eine der wichtigsten Stimmen der ARD aus Russland: Die Leiterin des ARD-Studios in Moskau – Ina Ruck.

Am Montag berichtete die ARD-Reporterin, die gebürtig aus Unna nahe Dortmund stammt, über die mutige Aktion einer jungen Russin, die es wagte, sich im im russischen Staatsfernsehen mit Präsident Wladimir Putin anzulegen. Was war geschehen?

ARD-Reporterin Ina Ruck berichtet über eine mutige Russin

Auf Twitter veröffentlichte Ina Ruck einen Screenshot aus einer russischen Nachrichtenshow. Er zeigt die Nachrichtensprecherin im dunklen Sakko. Im Hintergrund ist eine blonde Frau zu sehen. Sie hält ein Plakat hoch, schaut direkt in die Kamera.

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Das ist Ina Ruck:

  • Ina Ruck wurde am 3. Juni 1962 in Unna geboren
  • Sie studierte in Münster Slawistik, Politikwissenschaften und Publizistik
  • Nach dem Volontariat arbeitete sie beim ARD-Morgenmagazin
  • 2015 wurde sie Leiterin des ARD-Studios in Washington
  • Seit 2018 führt sie das ARD-Studio in Moskau

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Dazu schreibt Ina Ruck: „Überraschung beim russischen Staatsfernsehen: In der Hauptnachrichtensendung taucht hinter der Moderatorin eine junge Frau mit Protestplakat auf. Sie soll bereits festgenommen sein – ihr könnte eine lange Haftstrafe drohen.“

Das stand auf dem Plakat der mutigen Russin

Bei der Protestlerin soll es sich um Marina Ovsyannikova, eine Reporterin von „Channel One“, handeln. Sie war vor ihrer Aktion im russischen Staatsfernsehen bereits durch Videos auffällig geworden, in denen sie Putin wegen des Krieges kritisierte und sich dafür entschuldigte, für das russische Fernsehen gearbeitet zu haben.

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Auf dem Plakat, das Marina Ovsyannikova im Fernsehen hochhielt, stand: „Kein Krieg. Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen. Russen gegen Krieg.“

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