Schmelzender Schnee auf dem Mount Everest: Was hier zu Tage gefördert wird, lässt dich erschaudern

Schätzungsweise 200 Verstorbene sollen unter dem Schnee auf dem Mount Everest verborgen sein. (Symbolfoto)
Schätzungsweise 200 Verstorbene sollen unter dem Schnee auf dem Mount Everest verborgen sein. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Kathmandu. Der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, ist wahrscheinlich das größte Ziel vieler Bergsteiger auf der Erde. Und auch auf Menschen, die weniger Erfahrung in dem Sport haben, strahlt er eine unglaubliche Faszination aus.

Doch was kurz zum Saisonbeginn am Mount Everest ans Tageslicht kommt, lässt vielen wohl das Blut in den Adern gefrieren. Und das nicht aufgrund der niedrigen Temperaturen.

Der Schnee am Mount Everest gibt kurz vor Beginn der Saison Erschreckendes frei

Wenn der Schnee kurz vor der Bergsteigersaison zwischen April und Mai schmilzt, gibt er nicht nur den Müll vergangener Expeditionen frei. Auch zahlreiche Leichen von verunglückten Bergsteigern werden dann wieder freigelegt.

„Wir können bei der Bergung helfen, brauchen dafür aber eine Genehmigung der Regierung“, sagte Damber Parakuli, Vorsitzender des Verbandes für Reiseveranstalter am Donnerstag in Nepal.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Entsetzliche Bilder: KZ-Gedenkstätte Auschwitz mit dringender Warnung – wegen dieser Besucher

Kreuzfahrtschiff gerät mit 1300 Menschen an Bord in Seenot – Video zeigt heftige Bedingungen

• Top-News des Tages:

Rebecca Reusch (15) vermisst: Schwager ist frei – hier fuhr er nach seiner Haft-Entlassung als erstes hin

Essen: Junge Frau (18) stirbt bei McLaren-Crash auf der A52 – das kommt jetzt über den Fahrer (23) raus

-------------------------------------

200 Leichen verborgen unter dem Schnee

Schätzungsweise 200 Leichen sollen in der Region unter dem Schnee begraben sein. Nach den Angaben der nepalesischen Bergsteiger-Vereinigung sind die Todesursachen entweder Höhenkrankheit oder Stürze.

Eine Bergung und Rückführung der Verstorbenen aus den großen Höhen ist meist mit enormen Aufwand verbunden, weshalb die Körper oft zurückgelassen werden müssen.

Erst am Donnerstag wurde 64-jähriger verstorbener Japaner am Fuße einer 800 Meter hohen Klippe gefunden. Die Leiche konnte nach Angaben der örtlichen Polizei aus der Region Annapurna geborgen werden. (dpa)

 
 

EURE FAVORITEN