Mann hält Dackel für Polizei-Spion – was er dann mit dem Hund macht, ist abscheulich

Ein Mann hat in den USA einen Hund für einen Polizei-Spion gehalten und ihn deswegen gefesselt. (Symbolbild)
Ein Mann hat in den USA einen Hund für einen Polizei-Spion gehalten und ihn deswegen gefesselt. (Symbolbild)
Foto: imago

Ein Hund wurde in Barnhart im US-Bundesstaat Missouri schrecklich gequält. Die Polizei fand den kleinen Dackel gefesselt in einem Straßengraben. Die Beamten suchten danach verzweifelt nach dem Besitzer des Vierbeiners.

Ein 39-jähriger Mann hatte die Pfoten des Tieres mit Klebeband gefesselt. Auch seine Schnauze hatte er fest verklebt und den Hund dann in einem Straßengraben liegengelassen.

Hund wird in den USA für Polizei-Spion gehalten - deswegen fesselt ein Mann das Tier

Die zuständige Polizeistation, das Jefferson County Sheriff's Office, postete ein Foto des gefesselten Hundes bei Facebook, um seine Familie zu finden.

Ein paar Tage später meldete sich glücklicherweise die Besitzer bei der Polizei. Sie hatte ihren Hund vermisst, der kurz zuvor entlaufen war.

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Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter überführen, weil sie Fingerabdrücke fanden. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Tierquälerei und Missbrauchs einer Waffe gestellt.

Wie die Bild berichtet, soll der Tatverdächtige gedacht haben, dass der Hund ein Spion war und ihm heimlich filme. „Ich dachte, an dem Hund sei eine Kamera angebracht, von der Polizei, damit sie mich besser verfolgen können“, soll er der amerikanischen Zeitung „St. Louis Post-Dispatch“ erzählt haben. Deswegen habe er ihn so außer Gefecht setzen wollen.

Außerdem hat die Polizei ein Video bei Facebook veröffentlicht, dass das Wiedersehen von Frauchen und Hund Flick zeigt:

Viele Nutzer waren zunächst skeptisch und glaubten nicht daran, dass die Frau die rechtmäßige Besitzerin sei. Es würde im Video so aussehen, als ob der Hund sie nicht erkenne. Das konnte die Polizei in einem längeren Statement aber entkräften. Gemeinsam mit dem Veterinäramt und der Tierkontrolle werde genauestens überprüft, ob die Angaben der Frau stimmten.

Besitzerin schließt ihren entlaufenen Hund wieder in die Arme

Demnach kannte sie sogar die Krankengeschichte des Hundes und konnte diese auch mit Röntgenaufnahmen des Krankenhauses belegen. Außerdem sei das Video nur ein Ausschnitt des Wiedersehens. In den 20 Sekunden zuvor sei der Hund ihr freudig entgegen gelaufen und habe sich sichtlich gefreut. Die Polizei bedankte sich auch bei der Bevölkerung, dass viele Menschen den Beitrag geteilt haben, sodass das Frauchen ihren Hund zurückbekommen konnte. (js)

 
 

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