Tod von Karl Lagerfeld: Diese Geheimnisse steckten hinter seiner Fassade

Karl Lagerfeld ist tot.
Karl Lagerfeld ist tot.
Foto: dpa

Paris. Karl Lagerfeld ist tot. Der weltbekannte Modezar hat sich am Dienstag endgültig aus der Modewelt verabschiedet.

Kaum ein Mensch kannte Karl Lagerfeld so gut wie Marietta Andreae. Rund 25 Jahre arbeitete sie für Karl Lagerfeld, galt als eine seiner engsten Vertrauten. In der Bild am Sonntag (BamS) spricht sie ganz offen über ihren ehemaligen Chef Karl Lagerfeld. Und verrät auch das ein oder andere Geheimnis über den Modeschöpfer.

So soll Karl Lagerfeld in nur 13 Monaten rund 42 Kilogramm abgenommen haben. Der Grund: Er wollte unbedingt in die Jeans passen, „die Hedi Slimane für Dior Homme kreiert hatte.“ Und änderte dafür seinen kompletten Lebensstil. „Früher liebte er Nürnberger Bratwürstl, Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerl. Aber dann beschloss er abzunehmen“, sagt Andreae der BamS.

Karl Lagerfeld: Das hat es mit seiner Sonnenbrille auf sich

Ein weiteres Geheimnis um Karl Lagerfeld: Seine markante, große Sonnenbrille. So gut wie nie war er ohne das Accessoire zu sehen. Wieso, verriet er 2018 in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk: Offensichtlich wollte Lagerfeld seinen Gesichtsausdruck nicht dem Publikum offenbaren. Zudem fühlte er sich offensichtlich nicht sonderlich wohl ohne seine Brille: „Wissen sie, kurzsichtige Leute, die haben oft etwas traurige Augen, da sieht man beinahe dann aus wie ein Hund, der adoptiert werden möchte oder so etwas. (...) Der mitleiderregende, nette Blick ist nun wirklich etwas, was ich nicht haben will.“

Karl Lagerfeld: So hoch soll sein Vermögen sein

Karl Lagerfeld hinterlässt ein großes Vermögen, das er sich in seinem Wirken als weltberühmter Modeschöpfer über die Jahre erwirtschaftet hat.

Verschiedene Wirtschaftsmagazine wie das „Manager Magazin“, das jährlich eine Liste der reichsten Deutschen veröffentlicht, oder „Bilanz“ schätzten das Vermögen von Karl Lagerfeld zuletzt auf rund 400 Millionen Euro.

Wer das Geld erbt, ist nicht bekannt: Karl Lagerfeld hat keine Nachkommen. Er hat einen Patensohn: Hudson Kroenig (10), der für Chanel modelt, seit er klein ist.

Karl Lagerfeld tot: Diese letzte Anweisung gab er seinen Mitarbeitern

Acht Filialen seiner Linie „Karl“ gibt es alleine in Deutschland. Und den Mitarbeitern eben jener Stores hat Karl Lagerfeld strikte Anweisungen gegeben, wie die Läden nach seinem Tod auszusehen haben.

In einem Handbuch ist beispielsweise aufgelistet, dass alle Waren aus dem Schaufenster entfernt und durch einen großen Strauß weißer Rosen ersetzt werden solle.

Sogar die Farbe der Vasen gab Karl Lagerfeld vor, wie die Bild berichtet.

Das war Karl Lagerfeld

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Auch was mit Blumen oder Andachtsgeschenken geschehe, sei in dem Handbuch geregelt. Demnach sollen diese in einem Hinterzimmer gesammelt werden. Weitere Anweisungen würden folgen, so Bild.

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Jacques de Bascher gilt als die große Liebe von Karl Lagerfeld

Als Karl Lagerfelds große Liebe gilt Jacques de Bascher. Der französische Flugbegleiter lernte Lagerfeld 1972 kennen. Über viele Jahre war er sein Lebensgefährte. 1989 starb Jacques de Bascher an AIDS. Jacques de Baschwer wird auch eine Affäre mit dem Modeschöpfer Yves Saint-Laurent nachgesagt.

Karl Lagerfeld soll sich gewünscht haben, im Tod mit de Bascher vereint zu sein

Laut französischer Zeitung „Le Monde“ hat Lagerfeld einst gesagt, dass seine Asche nach seinem Tod der seiner Mutter und der von de Bascher zugefügt werden soll. Wo die Asche der beiden liegt, ist unbekannt.

„Ich möchte nur verschwinden wie die Tiere des Urwalds“, zitierte das Blatt den Stardesigner. Für den verstorbenen Modeschöpfer soll es keine öffentliche Zeremonie oder Würdigung geben.

Karl Lagerfeld: In der Modebranche ein Kleinverdiener

Auch einen Ziehsohn hat der Modezar aus Hamburg. Karl Lagerfeld sagte über Baptiste Giabiconi einst gegenüber dem SZ-Magazin: „Baptiste kommt mir manchmal fast vor wie mein Adoptivsohn. Wie ein Erbe“. Giabiconi ist eines der bestbezahltesten Männermodels der Welt.

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Sein immenses Vermögen fällt in der Modebranche eher klein aus. Der „Business Insider“ listete Lagerfeld nicht unter den Top 25 Verdienern in der Modebranche. Dort stehen etwa Giorgio Armani (geschätzt 8,6 Milliarden Dollar) oder Ralph Lauren (5,9 Milliarden Dollar).

Lagerfeld ist bereits in einem sehr vermögenden Umfeld großgeworden. Sein Vater war Kondensmilch-Fabrikant.

Karl Lagerfeld: Seit den 80er-Jahren bei Chanel

Seit 1983 war Lagerfeld Chefdesigner bei Chanel, lebte in den letzten Jahren vornehmlich in Paris. Im November hatte er noch die berühmte Festtagsbeleuchtung auf der Champs-Élysées eingeweiht.

Zuletzt war Karl Lagerfeld nicht bei der Chanel-Modenschau in Paris aufgetreten. Das hatte bereits für Spekulationen über seinen Gesundheitszustand gesorgt.

Karl Lagerfeld spricht bereits 2011 zynisch über seinen Ableben: „Entsetzlich. Maikäfer im Körper, nee, vielen Dank.“

Schon vor Jahren hat Karl Lagerfeld über seinen Tod gesprochen. In einem Playboy-Interview aus dem Jahr 2011 hat Karl Lagerfeld etwas zu seinen Wünschen nach seinem Tod gesagt. Auf die Frage, wann er denn sterben wolle antwortete der Designer deutlich: „Ist mir gleichgültig.“

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Weiter hat der Designer darüber gesprochen, dass er gerne verbrannt werden wolle. Auch die Begründung dafür liefert Karl Lagerfeld schnell: „Entsetzlich. Maikäfer im Körper, nee, vielen Dank.“ (jg/mj)

 
 

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