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Gruppe von Flüchtlingen verwüstet Club und greift Gäste mit Messern und Stangen an

Hier randalierten die Flüchtlinge: der Club Frosch in Frankfurt (Oder).
Foto: Frosch Club
  • In Frankfurt (Oder) hat mutmaßlich eine Gruppe syrischer Flüchtlinge einen Club angegriffen
  • Sie schlugen Fenster ein, attackierten Gäste
  • Verletzt wurde zum Glück niemand
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Frankfurt (Oder).  In Frankfurt/Oder hat eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen einen Club mit Eisenstangen und Messern angegriffen. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, habe sich der Übergriff bereits am vergangenen Wochenende ereignet. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei dem Blatt gegenüber.

Wie kam es zu dem Vorfall? In dem Club „Frosch“ habe gerade eine 90er-Party stattgefunden. Zwei Männer, Flüchtlinge aus Syrien, hätten angefangen zu provozieren, seien streitlustig gewesen. Dann sei es zum Streit mit einem deutschen Partygast gekommen.

Wie die „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf den Staatsanwalt berichtet, hätten die Männer „Wir sind Araber, wir töten euch alle“ gerufen. Anschließend hätten beide den Laden verlassen – um weniger später mit Verstärkung wiederzukehren.

Flüchtlinge kamen mit Freunden zurück

Insgesamt zehn Personen hätten sich vor dem Club versammelt. Sie seien mit Eisenstangen und Messern bewaffnet gewesen und hätten angefangen, vor dem Club stehenden Besuchern zu drohen. Der Staatsanwaltschaft zufolge haben sie immer wieder „Allahu akbar“ („Gott ist groß“) gerufen.

Dann seien die Männer plötzlich auf den Club zugestürmt, hätten Scheiben eingeschmissen und Steine geworfen. „Besucher wurden angegriffen, geschlagen und mit Steinen beworfen“, sagte der Oberstaatsanwalt zur „Berliner Morgenpost“.

Eine Sonderkommission der Polizei ermittelt. Einer der beiden verdächtigen Haupttäter sitze in Untersuchungshaft – allerdings wegen eines früheren Delikts, sagte der Sprecher der Staatsanwalt Frankfurt (Oder), Ulrich Scherding, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Auch gegen einen zweiten Tatverdächtigen werde ermittelt.

Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke (Linke) will den straffälligen Flüchtlingen das Aufenthaltsrecht entziehen. Wie der Linken-Politiker dem rbb sagte, hat die Stadtverwaltung bei Intensivtätern ein Ausweisungsrecht.

„Es war blankes Entsetzen, blanker Horror“

Die Partybesucher seien in Panik verfallen, sagte der Clubbetreiber zum Blatt. Er schildert, wie ein Partygast so gezittert habe, dass er sein Auto zunächst nicht habe öffnen können. Der Inhaber sei selbst beinahe zum Opfer geworden, als einer der Tatverdächtigen ihn durch eine eingeschlagene Tür mit einem Messer treffen wollte.

„Es war blankes Entsetzen, blanker Horror. Menschen wurden von Steinen getroffen, es war wahllos“, sagte er weiter. Ernsthaft verletzt wurde bei dem Vorfall zum Glück niemand. Die Täter konnten noch vor Eintreffen der Polizei flüchten.

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Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um syrische Flüchtlinge. Der Clubbetreiber betont, dass unter den Feierenden auch andere, sich friedlich verhaltende Syrer gewesen seien, die nur die Party genießen wollten.

Ganz entkamen die Angreifer der Strafverfolgung übrigens nicht: Als der Deutsche, der einen Tag zuvor noch mit den Syrern gestritten hatte, zwei von ihnen am Folgetag auf einem Platz erkannt hatte, kam es erneut zu einem Übergriff. Die Polizei nahm zwei Syrer fest. Gegen einen von ihnen lag bereits ein Haftbefehl vor, berichtet die „Berliner Morgenpost“ weiter. Er sitzt bereits in der JVA.

Beim Club „Frosch“ lässt man sich die Stimmung indes nicht verderben. Der Clubbetreiber hofft, dass der Vorfall nicht von Gruppen instrumentalisiert wird.

Vergangene Nacht wollte er die Party wiederholen, heißt es auf Facebook. „Wir haben eine Party zu wiederholen! Eine ausgelassene, fröhliche, unpolitische, locker-flockige, unbeschwerte 90er-Jahre-Party!“ (bekö)

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