Essen

„Das Supertalent“ auf RTL: Dieter Bohlen lässt Hypnotiseur aus Essen auffliegen: „Der ruckelt ja noch“

Der Essener Hypnotiseur Salohmon scheiterte bei „Das Supertalent“.
Der Essener Hypnotiseur Salohmon scheiterte bei „Das Supertalent“.
Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Essen. Es sollte der große Durchbruch werden für den Essener Hypnotiseur Salohmon, bürgerlicher Name Heinz-Walter Igl. Am Samstag trat der 61-Jährige bei „Das Supertalent“ auf RTL auf. Doch statt einer spektakulären Vorführung seiner Fähigkeiten lieferte Salohmon nur eine schwache Leistung. Denn Dieter Bohlen ließ den Hypnotiseur beim „Supertalent“ auffliegen.

Zunächst gab Salohmon sich selbstbewusst: „Zweifler gibt‘s immer. Das sind mir die Liebsten. Was meinst du, wie schnell die am Boden liegen und sich nicht mehr bewegen können?“ Doch Bohlen war besonders kritisch.

„Das Supertalent“ auf RTL: Bohlen gibt sich kritisch

Die von Salohmon ausgewählten Kandidaten wollte er nicht akzeptieren. Schließlich wird Hypnotiseuren immer wieder vorgeworfen, sie würden mit den Teilnehmerin ihrer Shows kooperieren.

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„Ich suche die aus, die da mitmachen“, entschied Bohlen und suchte kurzerhand selbst die Teilnehmer aus - darunter auch seinen Bodyguard: „Komm, bei dir weiß ich wenigstens, wenn es echt ist.“ Letztlich stehen sechs Teilnehmer auf der Bühne, als Salohmon seine Show ganz entspannt beginnt.

Zunächst läuft für Salohmon alles nach Plan

Zunächst läuft alles nach Plan. Die ersten beiden Teilnehmerinnen bringt er scheinbar mühelos in den tiefen Schlaf. In den Armen des Hypnotiseurs sinken sie einfach zu Boden.

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Doch dann ist der dritte Teilnehmer dran. Auch hier spult Salomon sein übliches Programm an: Doch obwohl er immer wieder sagt „Schließ deine Augen jetzt“ muckt sich der Zuschauer nicht.

Beim vierten Kandidaten wird es kurios

Letztlich zieht Salomon unverrichteter Dinge ab. Der Kandidat zuckt nur mit den Schultern, das Publikum lacht.

Beim vierten Kandidaten hat Salomon dann wieder Erfolg. Doch dann wird es kurios. Eine scheinbar schon schlafende Teilnehmerin steht auf einmal auf, der soeben in den Schlaf versetzte Zuschauer bewegt sich auf dem Boden. Bohlen kommentiert hämisch: „Der ruckelt ja noch.“

Bohlens Bodyguard unbeeindruckt

Und auch Bohlens Bodyguard lässt sich so gar nicht in den Schlaf versetzen. Nun hat der Pop-Titan genug: „Der eine sitzt da, der andere sitzt da auch, der andere rückte sein Käppi zusammen. Das ist doch Verarsche.“

Die Folge: Drei Mal Nein von der Jury und ein knapper Dank von Dieter Bohlen. Salohmon ist der Flop sichtlich unangenehm: „Tut mir leid.“

„Das Supertalent“ kurz vor dem Finale

Beim großen Finale von „Das Supertalent“ wird er also nicht dabei sein. Das findet am 22. Dezember statt. Elf Kandidaten stehen bereits fest. Über den letzten Teilnehmer dürfen die Zuschauer in einem Voting entscheiden.

Die Show war aus Quotensicht auch während der laufenden Staffel eine Bank für RTL. Die Sendung am Samstag holte mit 17,7 Prozent Markanteil in der Zielgruppe den klaren Tagessieg. Zum Flop geriet hingegen die Pro7-Show „Wintergames“. Hier schalteten nicht einmal eine Million Zuschauer ein, was einem Marktanteil von gerade einmal 6,5 Prozent entsprach.

 
 

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