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Unwetter wütet in Essen, Bochum, Oberhausen und Co.: Das ist die erste Bilanz der Feuerwehr im Ruhrgebiet

Unwetter wütet in Essen, Bochum, Oberhausen und Co.: Das ist die erste Bilanz der Feuerwehr im Ruhrgebiet

Essen. 

Am Mittwochmorgen tobte das Sturmtief Burglind im Westen Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Unwetter (hier siehst du, ob deine Stadt weiter betroffen ist).

Das Unwetter hinterließ bisher vor allem im Aachener Raum ein großes Chaos. Mehr als 200 Notrufe gingen dort bei der Polizei ein.

Auch im Ruhrgebiet wurde es stürmisch. Die Orkanböen rissen Bäume aus und fegten Verkehrsschilder um. Autobahnen und Bahnstrecken waren ebenfalls betroffen (hier alle Infos).

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Viele Feuerwehreinsätze in Essen, Bochum und Duisburg

Die Feuerwehren im Ruhrgebiet hatten am Morgen bereits alle Hände voll zu tun.

In Bochum gab es am frühen Morgen fünf Einsätze. An der Hiltroper Straße, am Werner Hellweg, an der Flurstraße und an der Buschstraße stürzten jeweils Bäume um und mussten durch die Feuerwehr zersägt werden. Im Bereich Westkreuz war zeitweise die Fahrbahn eines Zubringers der A40 überflutet.

Auch in Dortmund musste die Feuerwehr einige Straßen von Bäumen und Ästen befreien. Das gleiche gilt für Hagen. Dort standen Straßen teils knietief unter Wasser. Neben Bäumen wurde dort auch ein Stromkabelmast umgeweht. Dieser krachte auf ein Auto.

In Essen gab es zehn Einsätze. Dort krachten Bäume auf Straßen und Autos.

In Duisburg hatte die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden etwa 20 Einsätze. Auch dort waren umgerissene Bäume die Hauptursache.

In Mülheim kippten mindestens zwei Bäume auf Fahrbahnen – an den Straßen Gneisenaustraße und Kuhlendahl.

Überraschend ruhig blieb es in Oberhausen. Dort hatte die Feuerwehr am Mittwochmorgen nicht einen einzigen Einsatz.

Die gute Nachricht: Im Ruhrgebiet gab es am frühen Morgen keine Verletzte durch das Sturmtief.