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Mülheimer macht gefährliche Entdeckung an Nachbarhaus – Feuerwehr erklärt, wie viel Glück die Anwohner hatten

Mülheimer macht gefährliche Entdeckung an Nachbarhaus – Feuerwehr erklärt, wie viel Glück die Anwohner hatten

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Die Feuerwehr setzte zwei Drehleitern ein, um den Brand in Mülheim zu löschen. Foto: Feuerwehr Mülheim

Mülheim. 

Ein Mülheimer hat am Donnerstagabend aufsteigenden Rauch am Kamin des Nachbarhauses in fünf Metern Höhe bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Dafür können sich die Anwohner des Einfamilienhauses am Malmedeyweg in Mülheim-Saarn bei ihrem Nachbarn bedanken.

Denn die Feuerwehr entdeckte einen Schwelbrand im Bereich der Kaminführung des Hauses: „Wäre hier der Brand eine halbe Stunde später entdeckt worden hätte er vermutlich auf das Dach übergegriffen“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr am Abend.

Komplizierter Brand in Mülheim: Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Für die Feuerwehr sollte sich der Einsatz als schwierig erweisen. Denn der Schwelbrand an dem außenliegenden Kamin befand sich unter einer Schieferverkleidung.

Die musste mitsamt einer hölzernen Unterkonstruktion über eine tragbare Leiter mühsam entfernt werden. Das sollte seine Zeit dauern.

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Feuerwehr entdeckt diverse Glutnester

Da im Anfangsstadium eines Schwelbrands keine Flammen schlagen, mussten die Einsatzkräfte den Kamin mit einer Wärmebildkamera überprüfen. Immer wieder stellten sie an verschiedenen Stellen deutlich erhöhte Temperaturen fest.

„In mühsamer Kleinarbeit gelang es schließlich an alle Glutnester heranzukommen und diese abzulöschen“, berichtet der Feuerwehr-Sprecher.

Feuerwehr setzt zwei Drehleitern ein

Um zu kontrollieren, ob sich der Brand möglicherweise ausdehnt, wurde das Dach ständig über zwei Drehleitern kontrolliert. Insgesamt dauerte der mühevolle Einsatz etwa drei Stunden.

In der Zeit wurde der Malmedyweg in Mülheim voll gesperrt. Die Anwohner des Einfamilienhauses werden dafür sicher volles Verständnis haben – und ihrem Nachbarn möglicherweise auch demnächst zum Essen einladen.