Oberhausen

Erotik-Produzent aus dem Pott packt aus: So viel kannst du mit Amateur-Pornos verdienen - und das musst du dafür tun!

Der Produzent bei der Arbeit.
Der Produzent bei der Arbeit.
Foto: Sascha Hannig

Bei einem Amateurporno kannst du gutes Geld verdienen

Sascha Hannig ist der Amateurporno-Produzent im Revier 

Seine Vorliebe: Frauen zu ihrem ersten Mal zu bewegen - vor der Kamera

Oberhausen. Ein guter Porno endet mit einem Cum-Shot. Immer. Und damit fangen die Probleme von Porno-Produzent Sascha Hannig an. „Ich bekomme jeden Tag Mails von Männern, die einen Film mit mir drehen wollen, die alle sagen: ‚Ich bin ein geiler Hengst, ich kann das. Den ganzen Tag lang’.“

Doch wenn Hannigs Kamera erst einmal läuft, versagt bei so manchem Amateur aus dem Ruhrgebiet das beste Stück. Dann ist seine Erfahrung gefragt.

Kein Nachschub ? Dann mache ich es halt selbst

Die Porno-Karriere des 43-Jährigen beginnt wie bei jedem Mann heutzutage: Mit einem Mausklick. Gerade wieder Single, bestellt er sich über das Internet eine Porno-DVD. Darauf: lauter Amateure. Die Neugierde war geweckt.

Doch Nachschub beim Produzenten gab es nicht. Aber eine Idee: „Willst du nicht selbst bei dir um die Ecke nach Amateuren Ausschau halten?“, fragte der ihn stattdessen. Und Hannig stieg ins Pornogeschäft ein.

Frauen von der Straße geben den Kick

Hunderte Clips, anfangs mit der Hobbykamera, heute mit 4K-Technik und professionellem Licht, Tausende Sexstellungen und Samenergüsse und viele Dutzend Darsteller später, hat Hannig immer noch eine Mission: Echte Amateure.

Denn er hat es vor allem auf eine Zielgruppe abgesehen: Frauen, die noch nie vor der Kamera standen. „Die machen den wahren Reiz aus. Einer Pornodarstellerin bietest du Geld und sie macht die Beine breit. Natürliche Frauen von der Straße sind es aber erst, die einem den richtigen Kick geben.“

„Porno funktioniert mit jeder Frau“

Rund hundert Frauen, jung, alt, arm oder reich, tätowiert oder vom Typ Mauerblümchen, hat er schon zu ihrem ersten Mal ermutigt - vor der Kamera wohlgemerkt. Der Produzent weiß: „Porno funktioniert mit jeder Frau.

Und wenn sie keinen Sex machen wollen, ist das auch nicht schlimm. Dann masturbieren sie eine Viertelstunde vor der Kamera, bekommen ihr Geld und jeder ist glücklich.“

Ein lukratives Geschäft

Amateurporno ist ein lukratives Geschäft. Für den Produzenten, der seinen gut bezahlten Job im öffentlichen Dienst aufgab und nun ein Vielfaches verdient. Aber auch für die Darsteller: Einmal Selbstbefriedigung gibt 150 Euro, Sex mit dem eigenen Partner 250 Euro, einen Tag und vier bis fünf Sex-Szenen später ist Mann oder Frau bereits um 500 Euro reicher.

Dafür sehen die Darsteller auch einiges von NRW. Denn wer denkt, der (Blow-) Job endet spätestens bei einer Waschküchen-Requisite im Studio, der irrt.

Auch draußen geht es rund

Hannig begibt sich mit seinen Darstellern gerne an die frische Luft: Ob bei voller Fahrt und auf der Rückbank des Produzenten-Pkws oder an einer stillen Ecke des Duisburger Hauptbahnhofs. Hannig dreht überall, wo er ein ruhiges Plätzchen findet.

„Bisher hat sich auch noch nie jemand beschwert, ein Gassi-Gänger im Wald war von unserer Arbeit einmal nicht ganz so angetan. Aber nach spätestens einer halben Stunde sind wir ja auch meistens fertig. Und kaputt gemacht habe ich bislang noch an keinem Drehort etwas.“

Blutfontäne statt Samenerguss

Wobei, der Amateurporno-Job ist trotzdem nicht ganz ohne Gefahr, auch bei einem erfahrenen Produzenten wie Hannig: So verletzte sich einmal ein Mann am Piercing der Darstellerin und liefert zum Ende eine kleine Blutfontäne statt eines Samenergusses.

„Mein Kameramann wurde auch schon bei einer Gruppensex-Szene ordentlich angespritzt, was ihm sichtlich missfiel. Ganz großes Kino war es auch, als eine Darstellerin nach den Aufnahmen noch so erregt war, dass sie über alle dort noch anwesenden Herren hergefallen ist. Wobei dies ja eigentlich kein negatives Erlebnis darstellt.“

Kondensmilch ersetzt den Höhepunkt

Bei Hannigs Filmen sind am Ende also manchmal nicht nur die Darsteller, sondern auch die Film-Crew glücklich. Und was die Cum-Shot-Problematik am Ende eines jeden Films angeht, hat Hannig nach 15 Jahren in der Branche so seine Tricks: „Es gibt im Supermarkt eine gezuckerte Kondensmilch. Die sieht genauso aus wie Sperma. Wenn es beim Mann gar nicht funktionieren will, trinkt die Frau etwas davon und der Film hat sein Ende.“

 
 

EURE FAVORITEN