Verkehr staut sich am Nadelöhr Klöttschen in Mülheim

Foto: Hans Blossey

Mülheim. Teilweise ging gestern gar nichts mehr im innerstädtischen Straßenverkehr. Lange Autoschlangen bildeten sich am Tourainer Ring. Der Verkehr staute sich von der Ampel an der Eppinghofer Straße bis zur Helmut-Schlitt-Brücke – die Ampelphase ist dort sehr kurz. Hinzu kam eine weitere Sperrung: Die B1 war bis zum Donnerstagabend wegen Beseitigung von Sturmschäden gesperrt. Der Verkehr wurde über die Fischenbeck umgeleitet – was ebenfalls zu Wartezeiten hinterm Steuer führte.

„Der Klöttschen ist die nächsten fünf Wochen gesperrt“, erklärt Horst Chluba, stv. Leiter des Tiefbauamtes. Dort verfüllt die Bezirksregierung seit Montag einen 15 Meter tiefen Schacht, gleichzeitig wird der Kanal in diesem Bereich erneuert. „Wir überprüfen, ob wir die Ampelphase ändern können, damit der Verkehr schneller abfließen kann“, sagt Chluba. Zudem werde daran gearbeitet, die Umleitungsbeschilderung „eindeutiger zu gestalten.“ Er rät allen Autofahrern, über die Hochbrücke bis zur Friedrich-Ebert-Straße und weiter über die Aktienstraße zu fahren. „Das ist zwar ein Umweg, geht aber schneller.“

Bis September sollen die Maßnahmen rund um den Klöttschen abgeschlossen sein, dann beginnt die Großbaustelle am Dickswall zwischen Tourainer Ring und Kuhlendahl. Bis Anfang 2016 wird dort der kanalisierte Rumbach saniert – weitere Staus sind programmiert.

 
 

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