Barbaramahl unterstützt die Mülheimer Hospizarbeit

In der Dümptener Barbarakirche sind die Kirchenbänke bei Seite geräumt worden, um Platz für 165 Gäste zu schaffen, die dort am Freitagabend beim Barbaramahl zugunsten der Mülheimer Hospizarbeit Platz nahmen, unter ihnen auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Beim letzten Mülheimer Barbaramahl, das im November 2012 in der Stadthalle stattfand, kamen immerhin 13 500 Euro zusammen, die je zur Hälfte dem ambulanten und dem stationären Hospiz zur Verfügung gestellt werden konnten. „Als der Bochumer Katholikenrat das Barbaramahl im Kulturhauptstadtjahr 2010 aus der Taufe hob, ging es darum eine nachhaltige und öffentlichkeitswirksame Initiative zu entwickeln, die eine soziale Wirkung entfalten sollte“, berichtet Wolfgang Feldmann vom Kuratorium des Barbaramahls.

Gastgeber Pfarrer Manfred von Schwartzenberg und sein Kirchenmusiker Burkhard Maria Kölsch hatten für das gestrige Barbaramahl ein Barbara-Oratorium geschrieben und komponiert, das zwischen den Gängen von Chormitgliedern der Gemeinde aufgeführt wurde.

Neben den 100 Chormitgliedern, die nicht nur sangen, sondern auch die Gäste bedienten, waren auch 10 Pfadfinder und 16 Frauen aus der Gemeinde vor und hinter den Kulissen aktiv, um das etwas andere Abendmahl in der Kirche zu einem Erfolg werden zu lassen. Für Pfarrer von Schwartzenberg war es vor allem wichtig, „mit dem Oratorium in Erinnerung zu rufen, dass die Heilige Barbara nicht nur die Schutzpatronin der Bergleute und Sterbenden, sondern auch die Schutzheilige der Flüchtlinge und Verfolgten ist.“

Angesichts der Tatsache, dass Christen derzeit in mehr als 50 Ländern der Erde verfolgt werden und Menschen massenhaft aus ihrer Heimat fliehen müssen, hat diese Bedeutung für ihn besondere Aktualität.

Das Barbara-Oratorium wird übrigens am morgigen ersten Adventssonntag, 30. November, um 17 Uhr noch einmal in der Barbarakirche aufgeführt.

Der Eintritt ist dann frei. Weitere Infos bietet die Internetseite: www.barbarakirche.de

 
 

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