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Wusstest du, dass in Gelsenkirchen Bananen wachsen? Kein Scherz

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Und hier ist der Beweis: Bananen aus Gelsenkirchen. Foto: Pedro Cigar
  • In Gelsenkirchen wächst tatsächlich an der Beckeradsdelle ein Bananenbaum
  • Und er trägt sogar Früchte – die aber nicht ausreifen können, weil der Sommer zu kurz ist

Gelsenkirchen. 

Eiche, Linde, Kastanie oder auch mal eine Platane. Das sind alles Bäume, die man in Gelsenkirchen ganz normal am Straßenrand sieht.

So weit nichts Besonderes. Aber dann stehst du plötzlich nichtsahnend an der Beckeradsdelle in Buer und dann steht da tatsächlich ein Bananenbaum vor dir.

Name: Japanische Faserbanane. Und sie trägt Früchte.

Kein Witz: An der Beckeradsdelle steht tatsächlich ein waschechter Bananenbaum.

Der Name dieser Bananen-Art lautet Musa Basjoo. Auf Deutsch: Japanische Faserbanane.

Die winterhärteste Bananen-Art

Aber warum kann ein Bananenbaum mitten in Gelsenkirchen so gut wachsen? Und warum kann er sogar Früchte tragen?

Der Grund: Die Japanische Faserbanane (die übrigens ursprünglich nicht aus Japan, sondern aus China kommt), ist die winterhärteste Bananen-Art, die es gibt. Sie kann Kälte also besonders gut verkraften und ist selbst in Südschweden zu finden.

Zugegeben, in Herbst, Winter und Frühling sieht sie nicht besonders schön aus, aber auch als Mensch würde man ja bei minus 40 Grad so ein bisschen an Attraktivität einbüßen.

Gibt es bald Gelsen-Bananen im Supermarkt?

Aber wenn der Baum doch tatsächlich Früchte trägt, gibt es dann etwa bald Bananen im Supermarkt, die in Gelsenkirchen angebaut wurden? Leider nein. Denn der Sommer ist hier zu kurz, als dass die kleinen Bananen richtig ausreifen könnten. Deshalb bleiben sie grün. Aber schön sehen sie immerhin aus, die Gelsen-Bananen.

Übrigens: In den Früchten sind, wie in vielen anderen wilden Bananen-Arten auch, sehr dicke Kerne. Das wäre dann wohl doch relativ ungewohnt und vielleicht deshalb auch ein bisschen weniger appetitlich. Das Auge isst schließlich mit. (jp)

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