Gelsenkirchen

Helene Fischer in Gelsenkirchen: Mit dieser überraschenden Liebeserklärung hat selbst die Schlagerkönigin nicht gerechnet

Helene Fischer spielte am Dienstag in Gelsenkirchen.
Helene Fischer spielte am Dienstag in Gelsenkirchen.
Foto: Dominik Göttker

Gelsenkirchen. Still, fast andächtig sitzt Helene Fischer da auf den drei kleinen Stufen der riesigen Bühne. Schaut zum geöffneten Dach der Arena, hinein in den blauen Nachthimmel. Um sie herum brandet der Jubel. In ihr selbst scheint die Zufriedenheit einzukehren.

Es ist ein Moment fast ganz am Ende des Konzerts. Sie hat es wieder einmal geschafft. Eine weit über die Zwei-Stunden-Marke lange Show ist fast vorbei. 21 Lieder sind schon gesungen. Nur eines soll noch Folgen - Achterbahn.

Helene Fischer: 45.000 Zuschauer in Gelsenkirchen

"Ich liebe diesen Moment, danke schön", sagt Helene Fischer noch. Dann beginnt der letzte Akt. Ein letztes Mal den eh schon sexy Rock vom Leib reißen, ein letztes Mal im heißen roten Latexbikini über die Bühne fegen. Die 45.000 Zuschauer ein letztes Mal aus den Sitzen singen.

Auch an diesem Dienstagabend zeigt die Fischer wieder, warum sie als wohl eine der besten Performerinnen des Landes gelobt wird.

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Fast zweieinhalb Stunden springt sie über die Bühne, reitet im Wonderwoman-ähnlichem Outfit zu "Herzbeben" auf einem überdimensionalen Herz, performt mit Gastmusiker Ben Zucker den Westernhagen-Klassiker "Freiheit", lässt sich von muskelbepackten Tänzern auf den Händen tragen, tanzt wie Arielle die Meerjungfrau im Pailetten-Kleid, während im Hintergrund riesige Muscheln schimmern und Quallen über die Leinwand treiben.

Eine perfekte Welt

Es ist eine andere Welt, in die Helene ihre Fans auf der Stadiontour entführt. Eine Welt, in der alles perfekt erscheint. Man merkt der 33-Jährigen nicht an, dass draußen die Temperaturen die 30-Grad-Marke kratzen. Egal wie anstrengend die Show auch sein muss, Helene wirkt makellos. Die Haare liegen, der Nagellack leuchtet.

Wenn sie sich im Lichte der Scheinwerfer sonnt, auf einem SUV durchs Stadion fährt und zu ihren Fans singt, und auch als eine Liebeserklärung aufploppt, mit der sie wohl nicht gerechnet hatte. Einfach, weil sie mal nicht an sie gerichtet war.

+++ Helene Fischer spricht über ihre hohe Belastung +++

Liebeserklärung geht nicht an Helene

"We love Christoph Papendieck!" stand da auf einem Plakat. Helene lacht nur, liest den Text vor, blickt zurück zu ihrem "Kavalier am Klavier", wie sie Bandmitglied Papendieck nennt, dann geht die Show weiter.

Eine grandiose Show. Eine Show, die alle "atemlos" machte. Nur eben Helene Fischer selbst nicht. Das nächste Konzert folgt schließlich schon Freitag in Düsseldorf.

 
 

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