Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Frau mit rührender Geschichte – „Es gibt auch noch nette und hilfsbereite Menschen“

Eine Gelsenkichenerin appelliert in einem bewegenden Facebook-Post für mehr Hilfsbereitschaft. (Symbolbild)
Eine Gelsenkichenerin appelliert in einem bewegenden Facebook-Post für mehr Hilfsbereitschaft. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Gelsenkirchen. Hilfsbereitschaft ist zweifellos eine wertvolle Tugend. Doch in unserem alltäglichen Miteinander scheint sie immer weniger zum Tragen zu kommen. Viele schauen nur nach sich selbst und ihren eigenen Problemen und achten gar nicht weiter auf die Schicksale ihrer Mitmenschen. Ein Post in einer Facebook-Gruppe aus Gelsenkirchen zeigt dagegen, dass möglicherweise doch noch Hoffnung besteht.

Darin erzählt Conny aus Gelsenkirchen eine rührende Geschichte: Ihr war eine Unachtsamkeit unterlaufen, die heftige Konsequenzen mit sich hätte bringen können – doch durch die Hilfsbereitschaft einer anderen Person konnten diese verhindert werden.

Gelsenkirchen: So viel Hilfsbereitschaft erhielt Conny

Am 30. Oktober war Conny mit ihrer Mutter und ihrem Hund in Resse unterwegs. Sie parkten an den Feldern im Nordwesten des Gelsenkirchener Stadtteils und gingen anschließend eine Runde spazieren. Als sie jedoch später wieder zurückkehrten, folgte der Schock: An ihrem geparkten Auto standen Polizisten – und die Beifahrertür war geöffnet!

Allem Anschein nach hatte Conny vergessen, die Beifahrertür vor der Spazierrunde zu schließen. Eine Unachtsamkeit, die für Conny und ihre Mutter böse hätte ausgehen können – schließlich hatten sie während des Spaziergangs ihre Wertgegenstände wie Handy oder Geldbörse im Auto gelassen.

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Doch eine Anwohnerin in der Straße hatte das Ganze gesehen und verständigte die Polizei. Und nicht nur das: Sie wartete sogar persönlich so lange an dem unverschlossenen Auto, bis die Beamten eintrafen.

In ihrer Dankbarkeit für die Hilfsbereitschaft der aufmerksamen Anwohnerin formulierte Conny einen bewegenden Appell: „Ich möchte damit nur sagen, dass es bei all dem Schrecklichen, was passiert, auch noch nette und hilfsbereite Menschen gibt und wir zusammen halten müssen, um gegen das Schlechte anzugehen, hinzuschauen, zu helfen und Nächstenliebe auszuüben.“

 
 

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