Ein Thema sind No-Go-Areas bei Spitzentreffen in Gelsenkirchen

Wolfgang Heinberg, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Gelsenkirchen, setzt große Erwartungen in das Spitzentreffen.
Wolfgang Heinberg, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Gelsenkirchen, setzt große Erwartungen in das Spitzentreffen.
Foto: Funke Foto Services
Während die CDU Gelsenkirchen große Erwartungen in das Spitzentreffen von Polizei und Verwaltungsspitze setzt, relativiert OB Frank Baranowski (SPD) die Bedeutung des Termins.

Gelsenkirchen. Die CDU will eine bessere Zusammenarbeit von Polizei und Verwaltung und fordert ein neues Sicherheitskonzept für die Ordnungspartnerschaft. „Immer mehr Menschen in Ückendorf und der Neustadt haben Angst und erwarten konkrete Maßnahmen, die geeignet sind, Clanrecht und Dunkelstrukturen zu verhindern“, sagt Fraktionschef Wolfgang Heinberg. Die jüngsten Vorfälle hätten das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen getroffen.

Große Erwartungen setzt die Union auch in das Spitzentreffen von Stadt und Polizei am Dienstag, 15. Dezember. „Wir gehen davon aus, dass sie nicht nur die Lage analysieren, sondern auch zu Vorschlägen kommen, durch welche Maßnahmen jetzt effektiv gehandelt werden kann.“

Natürlich werden beim Treffen der Behördenspitzen auch vermeintliche No-Go-Areas eine Rolle spielen, „wer aber unverzügliche Änderungen im Bereich Sicherheit und Ordnung erwartet, verkennt Bedeutung und Möglichkeiten des Treffens völlig“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski. Vereint werde alles getan, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. „Das operative Geschäft der Kriminalitätsbekämpfung ist die Aufgabe der Polizei. Und dieser Aufgabe wird sie wie bisher mit allem Nachdruck nachkommen.“