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ZDF-Doku enthüllt: Diese eine Sache hat Aldi-Gründer Theo Albrecht nie getan

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Foto: dpa/Montage

Essen. 

Eine Geburtstagsfeier für den Ehren-Jubilar. Aldi-Gründer Theo Albrecht wird 90. Vor den Gästen hält er eine Rede, drei Sätze ist sie lang: „Ich wollte überhaupt nicht hier sein. Ich habe Hunger. Gleich gehe ich nach Hause.“

Die ZDF-Doku „Die Aldi-Story“ enthüllt viele bislang nicht bekannte Details aus dem Leben der Aldi-Gründer Karl und Theo Albrecht. Nicht nur, dass die Brüder ihr Imperium auf Geiz aufgebaut haben, ehemalige Mitarbeiter berichten auch darüber, wie die Albrechts privat drauf gewesen sind.

Die Aldi-Brüder, lange Zeit die reichsten Männer in Deutschland, waren für ihre totale Verschwiegenheit bekannt. Nur ganz wenige Fotoaufnahmen der Brüder gibt es, mit der Presse redeten sie so gut wie nie. Auch viele Wegbegleiter der Brüder hüllten sich in Schweigen. „Fast mafiös“ nennt Rolf-Herbert Peters, Stern-Journalist, die Vorgehensweise, sich vollkommen von der Außenwelt abzuschirmen.

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Doch das ZDF hat Menschen gefunden, die über die Aldis reden wollen: Für die Doku erinnerten sich Eberhard Fedtke, jahrzehntelang Top-Manager im Unternehmen: „Ich kann mich nicht erinnern, Theo Albrecht einmal aus tiefstem Herzen lachen gehört zu haben, dass er mal voll aus sich herausgekommen ist.“ Auch Dieter Brandes, ein anderer Ex-Manager muss lange darüber nachdenken, worüber sich Theo Albrecht gefreut hat. Nach einigen sagt er in der Doku nur: „Da muss ich passen“.

„Außer Umsatz, Kosten, täglicher Umsatz, Berichte, morgens kommen, arbeiten, kontrollieren, nach Hause gehen, war beim Theo nichts drin“, zeichnet Eberhard Fedtke das traurige Bild eines Mannes, den außer Arbeit nichts glücklich zu machen scheint.

Dieses Verhalten haben die Aldis auch auf ihre Kinder und Angestellten übertragen wollen. „Entmündigend“, nennt Fedtke die Maßnahmen, mit denen die Albrechts ihr Unternehmen kontrolliert haben.

Noch mehr Details erfährst du in der Doku. Die kannst du dir in der ZDF-Mediathek noch einmal ansehen. (ds)