Essen

Tausende Tauben in deiner Stadt - aber du hast noch nie Tauben-Küken gesehen? Das könnte der Grund dafür sein

Klein, aber nicht niedlich: Tauben-Babys.
Klein, aber nicht niedlich: Tauben-Babys.
Foto: Imago
  • Du hast noch nie ein Tauben-Küken gesehen?
  • Ein Vogelexperte erklärt im Video, woran das liegen könnte

Essen. Sie heißen die „Ratten der Lüfte“, sind in Innenstädten nicht gern gesehen und doch gibt es sie überall: Tauben. Nur: warum sieht man nie Tauben-Küken?

Es scheint beinahe so, als würde das Federvieh bereits ausgewachsen zur Welt kommen. Vogel-Experte Pierre Schmidt macht in der Essener Innenstadt mit seinem Habicht Medusa Jagd auf Tauben.

Er erklärt im Video, warum man die Tauben-Sprösslinge beinahe nie zu Gesicht bekommt:

Warum sieht man nie Taubenküken?

Deshalb bekommst du so selten die Küken zu sehen

Die Tauben-Eltern sind recht raffiniert: Sie verstecken die Eier im grünen Dickicht der Bäume oder Hecken oder in Nischen von Gebäuden. Somit sieht nicht nur der Mensch die Nester sehr selten, sondern auch andere natürliche Feinde. Die Eier müssen dabei übrigens nicht extra ausgebrütet werden. Die Umgebungstemperatur übernimmt die Aufgabe für die Eltern.

Nach dem Schlüpfen bleiben die Küken dann so lange im Nest, bis sie beinahe ausgewachsen sind. Daher sieht man den Nachwuchs nur sehr selten.

Ganz so niedlich wie Entenküken sind die kleinen Tauben vielleicht eher nicht. Aber irgendwie - nunja - putzig sind sie schon, oder?

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