Synagogen-Streit in Essen „nicht ausgeräumt“

Die Alte Synagoge in Essen säe Hass mit ihrer programmatischen Ausrichtung, warf Muhammet Balaban, Vorsitzender des Integrationsbeirates, den Verantwortlichen vor.
Die Alte Synagoge in Essen säe Hass mit ihrer programmatischen Ausrichtung, warf Muhammet Balaban, Vorsitzender des Integrationsbeirates, den Verantwortlichen vor.
Foto: Kerstin Kokoska

Essen.. Muhammet Balaban, Vorsitzender des Integrationsbeirates, und Vertreter der Alten Synagoge haben nach dem Streit um das künftige Programm der jüdischen Gedenkstätte ihre „Differenzen nicht gänzlich“ ausräumen können, heißt es bei der Stadt.

Muhammet Balaban, Vorsitzender des Integrationsbeirates, und Vertreter der Alten Synagoge, haben nach dem heftigen Streit um die künftige Programm-Ausrichtung der jüdischen Gedenkstätte ihre „Differenzen nicht gänzlich“ ausräumen können, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Balaban war mit dem kommissarischen Leiter der Synagoge, Peter Schwiderowski, und dem künftigen Leiter Uri Kaufmann an einen Tisch gebeten worden. Kulturdezernent Andreas Bomheuer hatte das Treffen moderiert. Beleidigungen der Synagoge gegenüber dem Islam seien keinesfalls beabsichtigt gewesen, betonte Bomheuer. Balaban hatte in einem offenen Brief behauptet, die Synagoge „sät Hass“.

 
 

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