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Super lecker und für lau: Mit diesen simplen Tricks wird dein Kaffee so gut wie nie

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Foto: Fabian Strauch
  • Schlechter Kaffee kann den Start in den Tag gehörig vermiesen
  • Wir haben beim Experten nachgefragt
  • Er kennt Tipps, wie man Kaffee ganz leicht pimpen kann

Essen. 

Wer kennt das Szenario nicht? Montagsmorgens ins Büro geschleppt, müde Augen, trockener Mund, erst mal ein Kaffee. Doch schon beim ersten Schluck verziehen sich die Mundwinkel noch weiter nach unten. „Boah, da steht der Löffel ja drin!“

Damit das nicht mehr passiert, haben wir uns mit einem Kaffee-Experten getroffen. Er soll uns erklären, wie du ganz einfach deinen Bürokaffee pimpen kannst.

Andre Osthues wird uns sagen, wie guter Kaffee geht

Andre Osthues ist Barista und Gründer von „Reflector Coffee“.Er weiß, wie guter Kaffee geht.

Also Andre, wie pimpe ich meinen Bürokaffee?

„Das hängt natürlich von deiner Zubereitungsmethode ab. Gehen wir davon aus, dass sich der Bürokaffee entweder aus einem Kaffeevollautomaten oder einer großen Filtermaschine speist, gibt es vor allem bei letzterer einige Kniffe: Zuerst solltest du das Filterpapier mit heißem Wasser ausspülen, so kannst du den Papiergeschmack auswaschen.

Auf das Brührezept achten

Wenn irgendwie möglich, kannst du den Kaffee auch frisch vermahlen. Und ganz wichtig: Immer einem Brührezept folgen. Meine Empfehlung: Fünf Gramm Kaffee auf 100 Milliliter Wasser, wenn du also einen Liter Kaffee kochen willst, brauchst du 50 Gramm Kaffee. So stelle ich sicher, dass sich mein Kaffee nicht länger in unmittelbarer Korrespondenz zum Gemütszustand meines Bürobaristas befindet, sondern tatsächlich auch wiederkehrend genießbar ist. Wäre das nicht schön?!“

Nicht ewig auf der Heizplatte stehen lassen

Einfacher Tipp, aber häufig falsch gemacht: „Den Kaffee, wenn möglich, nicht ewig auf der Heizplatte der Büromaschine stehen lassen. Dadurch, dass der Filterkaffee auch im Anschluss an den Brühvorgang konstanter Hitze ausgesetzt ist, entstehen Bitterstoffe. Längere Thermoskannen-Verweildauern (ab ca. anderthalb Stunden) verändern das Geschmacksprofil ebenfalls deutlich zum Negativen. Brüht den Kaffee lieber in kleineren Mengen!“

Das klingt doch gar nicht so kompliziert. Also ran an die Kaffeemaschine und erst mal nen lecker Käffchen!