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René (38) aus Essen macht es vor: Wie du mit deinem Plastikmüll Leben retten kannst

René-Alexander Möller arbeitet in der Uniklinik Essen und sammelt Plastikdeckel – weil sie die Kinderlähmung bekämpfen.
René-Alexander Möller arbeitet in der Uniklinik Essen und sammelt Plastikdeckel – weil sie die Kinderlähmung bekämpfen.
Foto: Universitätsklinikum Essen
  • Plastikdeckel finanzieren Polio-Impfungen
  • Pfand erhalten die Spender trotzdem
  • René-Alexander Möller (38) aus Essen macht es vor

Essen. Wer die Deckel von Plastikflaschen spendet, kann damit Leben retten. René-Alexander Möller (38) aus Essen zeigt, wie das funktioniert.

Essen: Plastikdeckel finanzieren Impfungen

Der 38-Jährige sammelt Deckel von Plastikflaschen und gibt sie dann an Sammel- und Lagerstellen ab. Wenn er 500 Plastikdeckel beisammen hat, hat er damit eine Schluckimpfung finanziert, die laut Unicef 15 Cent kostet.

Der Verein „Deckel drauf e.V.verkauft die Plastikdeckel, um aus dem Erlös Polio-Impfungen in weltweit 122 Ländern zu finanzieren. 60 Länder gelten noch als Risikoländer, in denen die Viruskrankheit wieder ausbrechen kann.

Deshalb sammelt auch René Möller mittlerweile Deckel aus dem ganzen Bekanntenkreis.

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So kannst du auch teilnehmen

Die Teilnahme an der Sammelaktion ist ganz einfach. Bundesweit gibt es insgesamt 1414 Sammel- und Lagerstellen, sechs davon sind in Essen. Die gesammelten Plastikdeckel können hier abgegeben werden:

  • Evangelische Studierendengemeinde, Universitätsstraße 19, 45141 Essen
  • BDKJ Diözesanverband, Alfredistraße 31, 45127 Essen
  • BlumenPott, Hallostraße 2, 45141 Essen
  • Ahorn Apotheke, Schangstraße 1–3, 45259 Essen
  • Recyclinghof Werden, Laupendahler Landstraße 142, 45239 Essen
  • Recyclinghof Altenessen, Lierfeldstraße 49, 45326 Essen

Eine Mindestanzahl an mitgebrachten Deckeln ist nicht vorgeschrieben. Doch mit jedem gespendeten Deckel wird ein Beitrag zur Bekämpfung der Kinderlähmung geleistet.

Pfand gibt es trotzdem

Den Pfand kriegen die Spender für ihre Plastikflaschen trotzdem. „Der Kunststoffdeckel ist für die Rückgabe der Flaschen nicht entscheidend – das Pfand muss auch ohne Kunststoffdeckel zurückerstattet werden“, erklärt der Verein. Entscheidend ist für die Rückgabe, dass das Pfandzeichen auf der Flasche vorhanden ist.

 
 

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