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Fernando (7) irrte stundenlang alleine im Limbecker Platz herum: Was passiert jetzt mit dem Kind?

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Fernando (7) wohnt erst einmal nicht mehr bei seiner Familie. Foto: Getty Images
  • Der Fall des kleinen Fernando hat die Leser in Essen berührt
  • Der Junge irrte stundenlang in der Stadt herum, seine Eltern meldeten sich erst nach 18 Stunden bei der Polizei
  • Mittlerweile wohnt der Siebenjährige nicht mehr bei ihnen

Essen. 

Ein Fall, der fassungslos macht: Der siebenjährige Fernando irrte vergangenen Donnerstag stundenlang am Limbecker Platz in Essen herum. Irgendwann wurden Passanten auf das Kind aufmerksam und riefen die Polizei.

Doch der kleine Junge verstand die Fragen der Beamten nicht, er kann nur rumänisch sprechen. Über Stunden soll der Siebenjährige nichts außer seinen Namen Fernando gesagt haben – auch ein Dolmetscher konnte nicht helfen. Nach 18 Stunden endlich ein Erfolg: Die Essener Beamten fanden die Verwandten des Kindes.

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Das muss die Polizei jetzt klären

Aufgeklärt ist der Fall aber noch nicht: Wie die Polizei Essen am Donnerstag mitteilte, gibt es immer noch einige Punkte zu klären. Unter anderem, wie der Junge überhaupt verschwinden konnte. „Zum Schutz des Kindes werden wir erstmal keine weiteren Informationen veröffentlichen“, sagt ein Sprecher der Polizei.

So geht es mit Fernando weiter

Wie das Jugendamt Essen Der Westen mitteilte, ist das Kind derzeit in einer Schutzeinrichtung untergebracht. So eine Einrichtung kommt immer dann zum Einsatz, wenn Eltern und Kind erst einmal getrennt werden müssen und noch nicht absehbar ist, ob das Kind in sein Zuhause zurückkehren kann.

Das würde derzeit geprüft. „So etwas kann man nicht von heute auf morgen klären“, sagt Herr Peter Herzogenrath vom Jugendamt in Essen. (bs)

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