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Essen: Riesige Rauchwolke über der Stadt – Feuerwehr konnte nur noch Schadensbegrenzung leisten

Essen: Riesige Rauchwolke über der Stadt – Feuerwehr konnte nur noch Schadensbegrenzung leisten

Essen: Riesige Rauchwolke über der Stadt – Feuerwehr konnte nur noch Schadensbegrenzung leisten

Essen: Riesige Rauchwolke über der Stadt – Feuerwehr konnte nur noch Schadensbegrenzung leisten

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

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Essen. 

Am Dienstagabend war über Essen eine gewaltige Rauchwolke zu sehen.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Essen gegenüber DER WESTEN bestätigte, war in der Lagerhalle eines Möbelhauses auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Katharina in Essen Kray in Feuer ausgebrochen.

Essen: Feuer in Kray – Feuerwehr musste „Halle aufgegeben“

Die Feuerwehr Essen wurde gegen 17.30 Uhr alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war die riesige Rauchwolke schon aus vielen Teilen der Stadt zu sehen. Die komplett in Brand stehende rund 2.400 Quadratmeter große Lagerhalle gehört zum Möbelhaus „XXL Lutz Kröger“ in Essen. Alle Mitarbeiter der Firma hatten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • Lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Mit drei Löschzügen und zusätzlichen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Doch es ging schnell nur noch um Schadensbegrenzung. „Wir haben die Lagerhalle aufgegeben“, teilte ein Feuerwehr-Sprecher um 18.30 Uhr gegenüber DER WESTEN mit. Ziel sei nur noch ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Lagerhalle (5.000 Quadratmeter groß) zu verhindern gewesen.

Essen: Keine Verletzten nach Großbrand

Das sollte gelingen, wie der Feuerwehrsprecher um 20.30 Uhr mitteilte. In den Folgestunden ginge es darum, das Feuer einzudämmen. Doch die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig. Der Grund: „Die Dachhaut ist noch nicht durchgebrannt“, so der Feuerwehr-Sprecher. Daher bezog die Feuerwehr das THW und ein Abbruchunternehmen ein.

Der Plan: Das Gebäude sollte später möglicherweise teilweise abgerissen werden, damit die Feuerwehr die Flammen erreichen kann. Die Einsatzkräfte stellten sich auf eine lange Arbeitsnacht ein. Auch die Drohne der Johanniter-Unfall-Hilfe kam zum Einsatz. Gegen 23.55 Uhr sind die ersten Einsatzkräfte ausgetauscht worden.

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Weitere Meldungen aus Essen:

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Verletzte gibt es nach Angaben der Feuerwehr keine. Über die Warnapp Nina warnte die Feuerwehr Essen Anwohner vor Geruchsbelästigungen. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang völlig unklar. Die Polizei ermittelt.

Zwei Anwohner nach Großbrand in Essener Wohnkomplex unter Verdacht

Kurz vor dem Großbrand in Kray kam heraus, dass nach der Brand-Katastrophe in der Grünen Mitte vor rund zwei Wochen gegen zwei Anwohner ermittelt wird.

Einer von ihnen soll eine Zigarette nicht richtig ausgedrückt haben, was als mögliche Ursache des Großbrands in dem Wohnkomplex gilt. Es gibt allerdings offenbar auch Zweifel an dieser Theorie. Mehr dazu hier >>> (ak)