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Essen: Putzfrau gesteht eiskalten Mord – so brutal ging sie vor

Am Essener Landgericht kam es heute zum Prozessauftakt, bei dem es um den Mord einer Putzfrau an einer Seniorin geht.

Prozessauftakt am Landgericht Essen.
u00a9 IMAGO/Funke Foto Services

Essen: Schwangere zur Bewusstlosigkeit gewürgt

Prozess vor dem Amtsgericht Essen. Eine Schwangere wurde von ihrem Ex-Freund gewürgt.

Am 30. Mai fand die Polizei Essen eine Frauenleiche in einer Wohnung in Frohnhausen. Kurz darauf bestand der dringende Verdacht, dass die 86-jährige Seniorin umgebracht wurde.

Mittlerweile wurde eine 30-jährige Tatverdächtige festgenommen, die sich jetzt vor Gericht verantworten musste. Am Mittwochmorgen (17. Januar) startet der erste Prozesstag direkt mit einem Geständnis.

Essen: So brutal ging sie vor

Laut Informationen des „wdr“ erzählte die Angeklagte zum Prozessauftakt, dass sie eigentlich nicht so ein Mensch sei. Die 30-jährige Reinigungskraft hätte in einer Gewaltorgie auf die Seniorin eingeschlagen, getreten und gestochen. Immer wieder. Bis die 86-Jährige tot war. „Ich schäme mich für das, was ich getan hab“, gab die Angeklagte bekannt. Ein früherer Diebstahl soll der Auslöser für den Mord gewesen sein.

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Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau Mord, besonders schwerer Diebstahl und Raub mit Todesfolge vor. Die 30-jährige Angeklagte soll sich am Tattag Zugang zu der Wohnung vom 86-jährigen Opfer verschafft haben. Obwohl sie nach einem vorigen Diebstahl schon länger nicht mehr dort putzen durfte. Der eigentlich Plan der 30-Jährigen war, dass sie die Seniorin erneut bestehlen wollte.

Essen: Jetzt droht der Haushaltshilfe lebenslange Haft

Die Angeklagte stieg, in dem Glauben alleine zu sein, in die Wohnung der Seniorin ein. Nachdem sie in der Wohnung dann überraschend auf die Seniorin traf, kam es zu einem Streit. Die 86-Jährige war der Meinung, dass die ehemalige Haushaltshilfe Schmuck bei ihr geklaut habe. Wegen des Vorwurfs gab es bereits eine Anzeige. Dann kam es zu einem Gerangel zwischen den beiden Frauen, bei der die 30-Jährige plötzlich komplett die Kontrolle verlor.

Gegenüber den Richtern am Landgericht Essen erklärte sich die Angeklagte: „Ich habe mich in die Ecke gedrängt gefühlt und hatte mich nicht mehr unter Kontrolle.“ Die 30-Jährige wurde drei Wochen nach der Tat festgenommen. Direkt nach der Tat verließ sie die Wohnung, löschte sämtliche Daten auf ihrem Mobiltelefon und entsorgte ihre Kleidung.


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Der Reinigungskraft droht jetzt lebenslange Haft. Das 86-jährige Opfer starb an den Folgen der schweren Verletzung. Zahlreiche Knochenbrüche und acht Einstiche im Halsbereich konnten später durch die Ärzte festgestellt werden.