Duisburg

Zeugen Jehovas gehen gegen Aussteiger-Buch vor

Konja Simon Rohde schaffte den Ausstieg bei den Zeugen Jehovas und veröffentlichte ein Buch darüber.
Konja Simon Rohde schaffte den Ausstieg bei den Zeugen Jehovas und veröffentlichte ein Buch darüber.
Foto: Funke Foto Services

Duisburg. Keine Geburtstagfeier, kein Weihnachten, keine Geschenke. Die Zeugen Jehovas feiern keine Feste wie die Christen. Der Duisburger Konja Simon Rohde stieg bei den Zeugen Jehovas aus und schrieb über seine Zeit in der Glaubensgemeinschaft ein Buch („Ausstieg ins Leben“). Wie die WAZ berichtet, gehen jetzt Anwälte der Zeugen Jehovas gegen einzelne Aussagen im Buch vor.

Buch erschien im Mercator-Verlag

Der Duisburger Mercator-Verlag veröffentlichte das Buch von Konja Simon Rohde im Frühjahr. Dort zeigt der gebürtige Duisburger auf, wie ihm nach 32 Jahren der Ausstieg bei den Zeugen Jehovas gelang.

Rhode wuchs bei Zeugen Jehovas auf

Konja Simon Rohde wurde in die Religionsgemeinschaft hereingeboren. Als er erwachsen wurde, merkte er immer mehr, dass er sich mit dem Glauben und der Umsetzung nicht identifizieren kann.

Kontaktabbruch nach Ausstieg

Rohde beschreibt in seinem Buch die Zeit nach seinem Ausstieg, wie die Zeugen Jehovas dafür gesorgt hätten, dass er seine Eltern nach dem Ausstieg nicht mehr sehen durfte.

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Diese und andere Passagen soll der Verlag jetzt im Buch schwärzen.

Den ganzen Artikel der WAZ findest du hier.

(km)

 
 

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