Rund 100 Roma aus Duisburg sind nach Ennepetal gezogen

Kaum noch Menschen wohnen In den Peschen 3 bis 5.
Kaum noch Menschen wohnen In den Peschen 3 bis 5.
Foto: WAZ Fotopool
Etwa 100 ehemalige Bewohner der Häuser In den Peschen in Duisburg-Rheinhausen wohnen jetzt zwischen Ennepetal und Hagen. Eingezogen sind die Roma in ehemalige Firmenwohnungen eines metallverarbeitenden Betriebs, der aber nicht mehr existiert.

Duisburg. In den beschaulichen Ennepe-Ruhr-Kreis ist ein Großteil der ehedem in Rheinhausen in den Häusern In den Peschen 3 bis 5 wohnenden Roma umgezogen. Zwischen Ennepetal und Hagen bezogen circa 100 Menschen neue Wohnungen. Besitzer der dortigen drei Mehrfamilienhäuser ist ein Immobilienmakler aus Hagen.

Diese Häuser waren Firmenwohnungen eines ehemaligen metallverarbeitenden Unternehmens, das die Wohnungen Mitarbeitern anbot. Da das Unternehmen in der früheren Form heute nicht mehr besteht und zwangsläufig auch nicht mehr die Mitarbeiter hat, standen diese Häuser zum Verkauf an.

Es brodelt unter der Bevölkerung

Nach Informationen dieser Redaktion zogen die Roma vor rund vier Wochen in den Raum Ennepetal. Sie sind allesamt behördlich angemeldet. Mittlerweile brodelt es unter der Bevölkerung, gleichwohl sich die Probleme dort nicht entwickelt haben, wie sie in Rheinhausen zu beklagen waren.

Im Umfeld der Häuser, die in der Nähe einer Wohnsiedlung und einem leerstehenden Gebäude einer ehemaligen Grundschule stehen, gibt es kein Müllproblem. Gleichwohl fährt die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis verstärkt Streife.

 
 

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