Duisburg

Was bedeuten die orangefarbenen Fahrräder überall in Duisburg? Wir erklären es dir

Jana Gilfert
Das siebte „Warnfahrrad“ wurde Mitte Januar in Duisburg aufgestellt, um die Verkehrsteilnehmer vor gefährlichen Kreuzungen zu warnen.
Das siebte „Warnfahrrad“ wurde Mitte Januar in Duisburg aufgestellt, um die Verkehrsteilnehmer vor gefährlichen Kreuzungen zu warnen.
Foto: Stadt Duisburg
  • Immer mehr leuchtend orangefarbene Fahrräder stehen in Duisburg rum
  • Das hat was mit dem Projekt „Duisburg. Aber sicher!“ zu tun

Duisburg. Als Fahrradfahrer hat man es im Ruhrgebiet nicht gerade leicht.

Gerade an bestimmten uneinsichtigen Kreuzungen kommt es oft zu schweren Unfällen mit Schwerverletzten und Toten.

Duisburg setzt auf leuchtende Warn-Farben

Das Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ setzt seit dem Sommer 2016 an solchen Risiko-Kreuzungen ein knalliges Zeichen: Das orangefarbene „Warnfahrrad“ erinnert die Verkehrteilnehmer daran, umsichtig miteinander im Straßenverkehr umzugehen.

Nun wurde Anfang der Woche das siebte Fahrrad aufgestellt. Das steht jetzt in Obermarxloh an der vielbefahrenen Kreuzung Schlachthofstraße, Makgrafenstraße und Kalthoffstraße. „4 Tote und 165 Schwerverletzte in nur 30 Monaten sind zuviel.“

Das steht auch dick auf dem Warnschild geschrieben, das am Fahrrad montiert ist.

Positive Reaktionen bei den Duisburgern

Die Stadtsprecherin Jenny Gräfe sagt, dass die Duisburger sich schon mit positiven Feedback gemeldet hätten. Ob die Fahrräder aber wirklich Unfälle verhindern, sei noch nicht klar.

„Solche Auswertungen sind schwer zu realisieren. Es kann Jahre dauern, bis man sagen kann, ob die Fahrräder Wirkung zeigen.“

Fußgänger und Radfahrer sind gewarnt

Weitere Fahrräder sind erst einmal nicht geplant. Die Räder wechseln aber vielleicht ihren Platz und werden an anderen Kreuzungen aufgestellt.

Die Initiative wurde zusammen von der Polizei Duisburg, DVG, ADFC, ACE; WBD, Straßenverkehrsbehörde, Bürgerstiftung Duisburg und Verkehrswacht ins Leben gerufen.

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