Duisburg

Sieben Jahre danach: Eltern und Großeltern trauern um Loveparade-Opfer

Rund 150 Menschen haben am Montagabend der Opfer der Loveparade-Katastrophe gedacht.
Rund 150 Menschen haben am Montagabend der Opfer der Loveparade-Katastrophe gedacht.
Foto: Kathrin Migenda

Duisburg. Bei „Under the Brigde“ von den Red Hot Chili Peppers flossen die Tränen. Auf den Tag genau sieben Jahre ist es her. Das Grauen, das sich am 24. Juli 2010 im Tunnel der Karl-Lehr-Straße und an der Rampe zum Loveparade-Gelände abspielte, können die Menschen in Duisburg nicht mehr vergessen. 21 Menschen kamen damals ums Leben.

Sieben Jahre später treffen sich im Karl-Lehr-Tunnel Menschen, die der Toten und der überlebenden Opfer gedenken wollen. Zum ersten Mal findet die öffentliche Gedenkfeier hier statt. 150 Menschen versammelten sich am frühen Montagabend. Die Jahre zuvor war sie nicht öffentlich.

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Unter den Gästen sind auch Duisburgs OB Sören Link und Ex-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Ein Band spielt Livemusik. Die Eltern und Großeltern der Verstorbenen geben sich gegenseitig Kraft.

Danach erklingen 22 Glockenschläge. 21 für die Opfer, einer für die Verletzten und Hinterbliebenen. Bereits in der Nacht wurden Grablichter zum Gedenken an die Opfer des Loverparade-Katastrophe aufgestellt.

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