PFT im Grundwasser beschäftigt Duisburger Stadtwerke

Willi Mohrs
Filterhalle im Wasserwerk III Wittlaer der Stadtwerke Duisburg im Düsseldorfer Norden.
Filterhalle im Wasserwerk III Wittlaer der Stadtwerke Duisburg im Düsseldorfer Norden.
Foto: A.Mangen / waz
Das Duisburger Trinkwasser kommt aus Düsseldorf und aus Haltern. Bei Bedarf könnte die ganze Stadt Wasser aus dem nördlichen Revier bekommen.

Duisburg. Die Grundwasserbelastung im Umfeld des Düsseldorfer Flughafens durch PFT beschäftigt auch die Duisburger Stadtwerke – und das schon seit Jahren. Denn das halbe Duisburger Stadtgebiet wird mit Wasser versorgt, das die hiesigen Stadtwerke traditionell im Norden der Nachbarstadt fördern.

Bereits vor einigen Jahren wurde vorsorglich eine Brunnenanlage in Kaiserswerth stillgelegt, nachdem dort eine Belastung durch besagte krebserregende Perfluorierte Tenside festgestellt wurde. Ansonsten war man bei den Stadtwerken immer zuversichtlich, durch Aktivkohle-Filteranlagen die PFT-Belastung weit unter den geltenden Grenzwerten halten zu können.

Hochbehälter in Neudorf

Aus den Wassergewinnungsanlagen an vier Standorten im Norden Düsseldorfs wird das Duisburger Stadtgebiet südlich der Ruhr versorgt. Das Wasser wird nach der Aufbereitung in einen Hochbehälter im Neudorfer Wald gepumpt.

Das rechtsrheinische Stadtgebiet nördlich der Ruhr sowie Baerl und Teile von Homberg werden mit Wasser aus dem Halterner Stausee und zu einem kleinen Teil mit Wasser aus dem linksrheinischen Binsheimer Feld versorgt. Die beiden Wassernetze können bei Bedarf miteinander verbunden werden, Halterner Wasser also auch in den Stadtsüden fließen.