Pegida-Aufzug und Gegendemo am Tag der Deutschen Einheit

Auf dem König-Heinrich-Platz beginnt am Montag um 18.30 Uhr das 25. „Duispunkt“-Konzert.
Auf dem König-Heinrich-Platz beginnt am Montag um 18.30 Uhr das 25. „Duispunkt“-Konzert.
Foto: FUNKE Foto Services
Pegida hat für den Tag der Deutschen Einheit eine Demo samt Aufzug mit 500 Teilnehmern in Duisburg angemeldet. Gegenkundgebung mit „Duispunkt“-Konzert.

Duisburg. Für den Tag der Deutschen Einheit hat „Pegida“ erneut eine Demonstration samt Aufzug mit 500 Teilnehmern am Hauptbahnhof angemeldet. „Duisburg stellt sich quer“ und „Duispunkt“ (200 Teilnehmer) haben eine Gegenkundgebung am König-Heinrich-Platz mit Aufzug über die Königstraße, Hohe Straße zur Friedrich-Wilhelm-Straße und zurück angemeldet. Der Umzug wird wegen der Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz erforderlich. Um trotzdem die Nähe zu „Pegdia“ zu gewährleisten, wird die Kundgebung außerdem auf eine Leinwand am Bahnhof übertragen, kündigen die Organisatoren an.

Auf dem König-Heinrich-Platz beginnt am Montag um 18.30 Uhr das 25. „Duispunkt“-Konzert mit der Jazzsängerin Maika Küster und dem Pianisten Marc Brenken. „Zeigen Sie ebenfalls Farbe: mit Ballons, Transparenten, und vor allem mit zahlreichen Anwesenheit“, bitten die Organisatoren Luise Hoyer und Eckart Pressler.

Zum Besuch des Konzerts rufen auch die Duisburger Grünen auf. Sie protestierten am Freitag bei Polizeipräsidentin Elke Bartels gegen die Verlegung der Gegenveranstaltungen. „Obwohl die Duisburger Kundgebungen zuletzt von Rassisten und Nazigruppen dominiert wurden, soll nun eine protestfreie Zone für Pegida geschaffen werden“, so Fraktionsgeschäftsführer Gerhard Schwemm.