Duisburg

Ekel-Fund! Duisburgerin füttert ihren Sohn mit Nordsee-Backfisch - und entdeckt sieben Zentimeter langen Wurm

Eine Duisburgerin hat in einem Backfisch einen Wurm entdeckt.
Eine Duisburgerin hat in einem Backfisch einen Wurm entdeckt.
Foto: imago

Duisburg. Eine Duisburgerin (33) hatte ihren beiden Kindern den Backfisch von der Firma Nordsee gerade zum Abendessen erwärmt. Es sollte schnell gehen, sie habe keine Zeit zum frisch kochen gehabt, so ihre Aussage. Als sie ihren dreijährigen Sohn nach dem Erwärmen mit dem Fisch füttern wollte, fiel ihr gerade noch rechtzeitig ein sieben Zentimeter langer, transparenter Wurm im Fisch auf, wie die Rheinische Post berichtet.

Die 33-Jährige hatte den Wurm auf der Gabel noch gerade entdeckt, bevor sie ihren Sohn damit fütterte. Sie sei sich sicher, dass es weder ein Band- noch ein Mehlwurm war, sondern sich um einen Parasiten handelte, da der Wurm transparent war.

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„Das darf einfach nicht passieren“, sagte sie der Rheinischen Post. Den Fisch hatte sie im Supermarkt gekauft und anschließend in der Mikrowelle erwärmt. Ihr sei der sieben Zentimeter lange Wurm nur aufgefallen, da sie letztens in der Uni noch das Thema Würmer auf dem Lehrplan durchgenommen hatte. Die 33-Jährige studiert Biologie auf Lehramt an der Universität Duisburg/Essen - ihrer Meinung nach wäre er einem Laien, der sich nicht mit der Materie auskennt, möglicherweise nicht aufgefallen.

Sie habe sich daraufhin an Foodwatch gewandt, wo ihr geraten worden sei, sich an eine Lebensmittelbehörde in Duisburg zu wenden. Außerdem hat Tatjana K. auch „Nordsee“ direkt angeschrieben. Das Unternehmen Nordsee kommentierte den Ekel-Fund mit der Antwort, dass es sehr bedauert würde, dass der Backfisch nicht die gewohnte Qualität habe.

Mittels verschiedener Prüfungen wolle das Unternehmen Nordsee nun ermitteln, wie der Wurm in den Fisch gelangen konnte. (fb)