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Duisburg: „18 Jahre und kein Ende in Sicht“ – Stadt investiert HIER Geld

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

Duisburg. 

Der Norden von Duisburg gehört nicht unbedingt zu den Orten, wo die Stadtbewohner gerne hingehen, geschweige denn, wo sie gerne wohnen und leben wollen. Das liegt einerseits am Klientel, andererseits an der Förderung und Unterstützung der verschrienen Stadtteile. Viele Duisburger fühlen sich hier einfach im Stich gelassen.

Doch eine Kooperation, die bereits seit fast 20 Jahren besteht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, daran aktiv etwas zu ändern und den Lebensraum im Norden von Duisburg attraktiver zu gestalten. Wie genau das von Statten gehen soll, hat unter anderem Oberbürgermeister Sören Link gegenüber DER WESTEN erklärt.

Duisburg: Stadt kooperiert weiter mit Vivawest – „Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität“

Seit 2004 besteht die Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und Vivawest im Quartier Dichterviertel in Hamborn. „18 Jahre und kein Ende in Sicht“, hießt es vom Wohnungsunternehmen. Das Dichterviertel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Bergbausiedlung im Ortsteil Obermarxloh errichtet. Die Firma vermietet hier etwa 1.700 Wohnungen.

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Hier sehen die Beteiligten auch nach fast 20 Jahren immer noch erhöhter Handlungsbedarf. Deshalb wird die Zusammenarbeit offiziell um drei Jahre verlängert – mit dem Ziel, den Sozialraum mit Mobilisierungs- und Vernetzungsangeboten nachhaltig zu verbessern. Ganze 100.000 Euro stehen dafür pro Jahr zur Verfügung: 55.000 Euro kommen von dem Unternehmen und 45.000 Euro von der Stadt.

Am Donnerstagnachmittag äußert sich Oberbürgermeister Sören Link in der Kindertagesstätte an der Kurt-Spindler-Straße, fußläufig vom Hamborner Rathaus, zu der Kooperation. „Die tägliche Arbeit des Quartiersmanagements im Dichterviertel trägt entscheidend zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei“, ist sich der in Hamborn geborene SPDler sicher. Auch der Geschäftsführer von Vivawest, Dr. Ralf Brauksiepe, spricht von einer „Verpflichtung“ gegenüber der Bewohner im Quartier.

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Duisburg: Vivawest und Stadt unterstützen den Norden

Das Quartiersbüro am Goetheplatz 1 trägt als „offene Anlaufstelle“, wie es Astrid Neese beschreibt, dazu bei. „Mit einem breiten Angebot, das von Sprachkursen über die Unterstützung bei Behördengängen bis hin zur Organisation des internationalen Kinderfestes reicht, hat sich das Büro zum Knotenpunkt entwickelt“, so die Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales.

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Zum Abschluss des Programms am Donnerstag gibt es noch einen kleinen Gesangs- und Tanzauftritt der Kinder der Tagesstätte an der Kurz-Spindler-Straße. Aufgeführt wird eine besonders kreative Version des Klassikers „Alle meine Entchen“ im Stil des Songs „We will rock you“ von Queen – natürlich mit rhythmischem Klatschen. Als Belohnung gibt es ein Eis und Applaus vom Oberbürgermeister und den anderen geladenen Gästen.