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Duisburg: Ungewöhnliche Änderungen im ÖPNV – aber nicht alle Pendler kommen auf ihre Kosten

In Duisburg gibt es ab sofort eine ungewöhnliche Änderung im ÖPNV. Aber nicht alle Pendler sind davon begeistert.

Duisburg: Ungewöhnliche Änderungen im ÖPNV.
© IMAGO/Funke Foto Services

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In Duisburg bewegt sich endlich was. Vor allem im ÖPNV, da kommt es jetzt zu einer ungewöhnlichen Änderung. Die meisten werden sich sicherlich sehr darüber freuen, aber das sind längst nicht alle. Denn einige Pendler werden dabei nicht auf ihre Kosten kommen und die haben sich zum Teil auch schon zu der Änderung geäußert.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat erfreuliche Nachrichten. Bei Facebook schreibt sie, dass es ab sofort mehr Bahnen der Linie U79 geben soll. Damit das möglich ist, leiht die Rheinbahn AG aus Düsseldorf ab sofort zwei Stadtbahnen an die DVG aus. Gemeinsam möchte man dadurch die Zuverlässigkeit im Fahrplan stärken.

Duisburg: Zusammenarbeit zwischen DVG und Rheinbahn

Die enge Zusammenarbeit kommt dadurch zustande, dass die DVG und die Rheinbahn gemeinsam die Stadtbahnlinie U79 zwischen den Haltestellen „Duisburg-Meiderich“ und „Düsseldorf, Universität Ost“ betreiben.

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DVG-Kunden sind noch skeptisch, ob die Zusammenarbeit mit der Rheinbahn auch aufgeht. „Sinnvoll wäre, die D-Bahn komplett von der Rheinbahn fahren zu lassen. Die Rheinbahn hat mehr als 8x so viele Hochflurbahnen und kann ganz anders agieren als die DVG mir dieser Miniflotte. Bei der K-Bahn mischt die SWK ja auch nicht mit. Und nebenbei könnte sich die DVG komplett auf die Niederflurflotten konzentrieren“, schlägt ein Facebook-User vor.

Duisburg: Pendler schauen in die Röhre

Ein weiterer DVG-Kunde würde sich auch auf anderen Linien neue Bahnen wünschen. „Die 903 hätte ebenfalls Bedarf an neuer Taktung und funktionierenden Bahnen. Vor allem, wenn Dinslaken draufsteht, sollte auch Dinslaken drin sein und nicht ständig am Watereck der Rausschmiss kommen“, ärgert sich der Kunde.


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Ein weiterer Facebook-User würde sich über mehr Fahrer freuen: „Vielleicht kann die Rheinbahn ja auch noch Fahrer dazu ausleihen. Wenn die Bahnen im Depot stehen, weil keine Fahrer vorhanden sind, bringt das recht wenig oder gar nichts.“